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Sehnsucht und Ungeduld auf diesem Erdenkloße? Flügel, ach Flügel,entfesselt vom Staube!
Wir sind Geister im Raupeustande, die der Tod sammelt. Derabscheuliche Menschenfresser verschont Niemand, weder Alt noch Jung,Reich noch Arm, ja er läßt, wenn es ihm einfällt, einen dummenAdler einen Kahlkopf für einen Stein ansehen und seine Schildkrötezerschellen über dem Kopfe eines Acschylos. Dieser Herr von Klapper,Schrecken- und Streckenberg, wie ihn unsere alten Komiker nannten,jagt sogar am liebsten hinter der Jugend her, wie der Habicht hinterder Taube. Alte nimmt er bloß im Vorbeireiten und alte Weiberund Jungfern läßt er sich wohl zehnmal anbieten, ehe er einmalzugreift. Der Flegel nimmt uns die schönsten Mädchen oft weg, alsob er mit seinen Zähnen ohne Lippen auch noch küssen könnte. DerTod ist der einzige wahre Jakobiner, der Alle gleich macht. Er istder größte Gnterbesitzer der Welt, und hat in jedem Dorfe seinenAcker.
„Wenn wir sind, ist der Tod nicht, und wenn der Tod ist, sindwir nicht," sagt Epiknr. Aber die Meisten fürchten sich vor demAlten U ebera ll, wie die Kinder vor der Finsterniß, denken sich alsTodte lebendig, sehen sich selbst im Leichenhemd und Sarge, undhören bei lebendigem Leibe die Sterbeglocke, die gedämpfte Thurm-musik und das: „Nun laßt den Leib begraben rc." über sich, wieCarl V. zu St. Just. In ihrer Trauerphantasie fühlen sie sich aus-gestrichcn aus dem Buche der Natur, vergessen von Freunden undLieben, in der kalten, finstern Nacht des Grabes, eine Beute derVerwesung und der Würmer. Jeden Tag, den wir älter werden,reißt der Tod an sich, und erst mit dem letzten Tage des Lebens hörenwir auf zu sterben; aber der König des Schreckens wird der Fürstdes Friedens, unsere Angst ist die Angst einer Gebärcrin, und derTodestag ist eigentlich ein zweiter Geburtstag.
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äsatk's Arlin savs; u.11 äismal, z?st to 8SN86Llore terridls at tli' entranes, tlian *
Bei unseren lieben seligen Alten, die vom Glauben zum Schauenhinübergegangen sind, standen die Sachen am allcrschlimmsten, denn
i Mannigfach
Sind jene Pfade, die zur düstern HöhleDes Todes leiten, furchtbar sämmtlich, dochNoch schrecklicher der Eingang, als das Innere.