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Gewiß witzig ist die Grabschrift, die häufiger sein müßte, wennWahrheit Gegenstand der Epitaphien wiire:
6! äessous Alt nn Avanä LoiAneur,
Hui 6s 8vn vivrrnt nou3 ripprit,
Hn'un Nomme peut vivro sans eoeurmvurir sans rsnäre 1'e8i)rit! ^
und so auch die auf einen Schauspieler:
Hier lieg ich nun, das Stück ist aus;
O Publikum, ruf' mich heraus!
Musikalisch ist die Grabschrift, die man dem jungen Herzog dePcnthiövre setzte, der als Opfer seiner Ausschweifungen, namentlichmit der Sängerin Miro, fiel: Ni—re—In—wi—In (Llirö I'u mis IL). ^Eine treffliche Satire auf den Bischof von Langres, La Riowre (ge-storben 1760), der ein Legat von 100 Thalern anf das beste Epitaphaussetzte, und auf die Mehrzahl der Grabschriften ist Folgendes:
6i-Ait un 1re8-Aranä xer80nng.AS,
Hin tut 6'nno !I1u3tre IiZnaAe,
Hu! xosZtzäa. raiNe vei'tu8,
Hu! ns trompLi. g'amais, qui tut lon^oni's sage,
^6 ns äirai pas äavantaAS.
C'e8t trox» mentir xour oent eens. ^
Als Frsroil starb und gefragt wurde, wer seine Grabschrift machensolle, antwortete ein witziger Franzose: I--6 Premier gn! ornoüsrn sursa. tombs. ^ Bier deutsche Grabschriften muß ich noch erwähnen, weilsie mich näher angehen, auf einen sterbenden General, einen elendenPrediger, einen schmutzigen Koch und einen Arzt:
Sind dies des Helden letzte Stunden,
So hat er einmal überwunden.
Hier unten liegt ein hoher Herr begraben2ln dessen Leben wir die wicht'ge Lehre habenDaß Mancher lebt, dem nie das Herz sich rührtUnd Mancher stirbt, der keinen Geist verliert.
D, A, E, A, in der Tonleiter; zusammengesetzt
die Mirä hat ihn
/ Getrenntdahirr gebracht.
^ Wer hier m diesen: Grabe liegt verschlossenWar aus erhabnem Stamm entsprossenEr war in Tugenden erlauchtEin weiser Mann, nie sucht' er zu betrügen:Doch schweig ich, da man mehr zu lügenWohl nicht für hundert Thaler braucht* Der Erst;, welcher auf sein Grab speien wird.
DwokritoS. XII.