Qppositionsreguiigen in Frankreich.
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natürlicher, als daß sie auch in der Zukunft ihre Rettung haupt-sächlich von diesen Mitteln erwarteten? Das ist der Krebsschaden,der dem Edikt von Nantes den Untergang gebracht hat: Heinrich IV.und Richelieu wollten die Neforrnirten den übrigen Unterthanengleich stellen, aber die politische Selbständigkeit wollten sie ihnennehmen; die Resormirten wiederum wollten dieselbe mit aller Machtaufrecht erhalten; deshalb konnte man schon zu Zeiten Heinrich's IV.trotz aller persönlichen Zuneigung von beiden Seiten nicht zum Frie-den kommen. Das.Verhältniß zwischen ihnen blieb fernerhin eineigenthümliches. Einestheils konnten die Resormirten sich nicht ent-halten, ihren ehemaligen Freund und Führer, der in gewissen Gren-zen auch jetzt sich ihnen noch günstig erwies, zu lieben. Andrentheilsfürchteten sie in ihm den beharrlichen Gegner ihrer Sonderstellung.An dieser gemischten Stimmung verharrten sie gegen den König,so lange dieser lebte. Wie tief das Mißtrauen bei den Hugenottenfaß, das zeigte sich in den Beschlüssen, die sie zu Sainte-Foy überdie wachsame Bewahrung ihrer Sicherheitsplätze faßten.') Heinrich IV.wollte jetzt politische Versammlungen nur noch zum Zweck der Er-wählung der General - Deputirten gestatten, die Resormirten aberverhandelten auf denselben auch über andere Angelegenheiten. Dannstritt man wieder über die Art der Ernennung der General-Depu-tirten und über die Zeit ihrer Amtsführung. Die Hugenottenwollten zwei Personen ernennen, welche der König jedes Mal ein-berufen müsse; Heinrich dagegen bestand darauf, es sollten sechsPersonen erwählt werden, von denen er sich zwei aussuchen dürfe:und endlich setzte er dieses auch durch. Die Resormirten wollten
') N8. L.88smt>löss polit. tsnnss pnr Urs. äs In Relig. (Berlin),x. 7 — Ueber das Mißtrauen, welches die Resormirten doch im Grunde
gegen Heinrich IV. hegten, vgl. man selbst den Panegyrikus Rohan's auf den-selben p. 7 (in den Nsinolres än äno äs Rodnn, Dir. 2. säst. 1646): 6e nssont point 1e8 08 psrniioo 8 äs mon nävnneeinsnt In ernints äs In rnineäu xnrti äs eenx äs In Religion, c^ni ins Is tont plninärs: ä'nvois N88SHst trop äs eognoissnnvs äs In snlonsis i^n'il portoit n -eenx äe mn eonäitionst rsligion sie.
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