Band 
Erster Theil.
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Viertes Kapitel.

Scheinfriede. 1602 —1605.

Heinrich's IV. Charakter; seine vorzüglichsten Minister. — Englandbietet Heinrich IV. ein Offensivbündniß gegen Spanien an, welches dieserablehnt. — Heinrich's Friedensliebe. — Sein Berhalten zum deutsch-türkischen Kriege. — Frankreichs und Spanien's Beziehungen während undunmittelbar nach der Entdeckung von Biron's Verschwörung. — EnglandsAllianz noch einmal von Frankreich zurückgewiesen. — Letzter Versuch desHerzogs von Savoyen gegen den lyoner Frieden; die genfer Escalade. —Savoycn tritt aus Seite Frankreichs; großer Erfolg Heinrichs. — Spa-nien und Frankreich im Orient. — Heinrich IV. und die Morisken. —Vergeblicher Versuch Philipp's III., zu einem Einverständniß mit Hein-rich IV. zu gelangen. — Graubündner Händel. — Neue Mißhelligkeitenzwischen Spanien und Frankreich. — Entdeckung zahlreicher spanischer Um-triebe in Frankreich; Nikolas l'Hoste. — Die Dinge in Graubünden ge-stalten sich günstig für Spanien. — Rcunionsversuche Fuentes' in Italien.— Die italienischen Staaten nähern sich Frankreich. — Zwei Papstwahlenin französischem Interesse. — Große Erfolge der französischen Politik inden letzten Jahren. — England dagegen schließt sich mehr Spanien an.Gegenseitige Verdächtigungsversuche Spanien's und Frankreich's bei Ja-kob I. — Uebergang zu den inneren Ereignissen Frankreich's in diesenJahren.

Heinrich VI. lebt im Gedächtnisse seines Volkes und in derVorstellung der meisten Menschen als ein gutmüthiger Mann vonheitrem witzigem Wesen, ein tapferer Haudegen, zugleich eifrigerund geschickter Administrator, welchem man höchstens seine über-