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Ausganges, den sein Versuch aus Genf gehabt, zeigte sich geneigt,von den Spaniern zurück zu treten und d'Albigny fallen zu lassen,wenn er nur der Hülfe der Franzosen gegen jeden spanischen An-griff sicher sei?) Martinengo ließ nun den König bitten, den Gra-fen von Sommerive nach Turin zu schicken. Indeß Heinrich schlugdies rund ab. Seine Würde verbiete ihm, dem Herzoge, der sichimmer wieder so schändlich und treulos benommen, irgend einen Schrittentgegen zu thun. Nur wenn der Herzog freiwillig seine Verzei-hung erbeten, dann erst könne überhaupt von jener Verbindung dieRede sein?) Man kann dem französischen Könige nach den Er-fahrungen, die er an Karl Emanuel gemacht, seine Vorsicht undZurückhaltung nicht verdenken. Eine Folge derselben war freilich,daß die Unterhandlungen, auch aus Anlaß der genfer Streitigkeiten,wieder einigermaßen in's Stocken kamen. Aber nachdem im Be-ginne des Mai Graf Vische mit günstigem Bescheide nach Turinzurückgekommen war, nahm Martinengo, der inzwischen hierhin ge-eilt war, im Einverständniß mit dem Herzoge, die Angelegenheitjener Vermählung und damit überhaupt einer engen französisch-savoyischen Verbindung wieder eifriger als je zuvor, ja allzu eifrigauf, so daß Heinrich IV. abermals beruhigend und beschränkend ein-treten mußte?)
Karl Emanuel versuchte noch einmal ein doppeltes Spiel. Aufder einen Seite benachrichtigte er die Spanier von seinen Verhand-lungen mit dem französischen Könige, um eine Pression auf sieauszuüben, damit sie etwas Bedeutendes für ihn thun sollten?)Auf der anderen — und dies war ihm doch jetzt bei weitem dieHauptsache — glaubte er die Zeit gekommen, seine früheren Pläne
') Fresnes an Martinengo, 15. FeLr.-, Dcp. Fresnes' an den König vom26. Febr.
r) Instruktion des Königs v. 4. März.
2) Viele Briefe und Dep. Fresnes' an Martinengo und den König, vom21. Mai an; Instruktionen des Königs v. 22. Juni, 9., 22. Juli.
Lml). ätz I'r«KI> 08 , t. II. 1. III. P. 92.
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