Scheinfriede.
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Unbeständigkeit kannte und dazu die vielfachen Interessen bedachte,die denselben noch immer an Spanien fesselten;') aber andrerseitsließ er doch den beiden Herzögen eine Ermuthigung zukommen.Der Savoyer hatte noch einen besonderen Grund des Aergers überSpanien. Philipp II. hatte ihm Finale, auf das er Erbansprüchehatte, nach dem Aussterben der Marchesen dieses Gebietes ver-sprochen. Jetzt aber wollten die spanischen Minister ihm trotz allerseiner Bitten auch nicht den kleinsten Theil des Ländchens heraus-gebend) Die Folgen eines solchen Verfahrens konnten nicht aus-bleiben. Am 12. Dezember 1604 trafen die beiden Herzöge vonMantua und Savoyen an der Grenze Saluzzo's und des Mont-ferrat's zusammen und hatten hier drei Tage hindurch Zusammen-künfte und vertraute Unterredungen; bei dem Abschiede beschenktensie sich gegenseitig reichlich. Es handelte sich um die Abmachungeiner mantuanisch-savoyischen Heirath, welche die Spanier nach demSpruche: cliviäs st imxsru, stets hatten verhindern wollen/) DieSpanier, welche auf der Halbinsel keine Macht außer der ihrigendulden wollten, traten deshalb dem mantuanisch-savoyischen Bündnißscharf und feindlich entgegen/) Besonders der Herzog von Savoyen,dem man wegen seines bekannten Charakters die Hauptschuld anjener Einigung beimaß, fand in Spanien nur noch Abneigung,unfreundliche und geringschätzige Behandlung, die sein stolzes Herzum so mehr gegen diesen Staat einnahm/) Naturgemäß hattedies die Folge, daß beide Herzöge immer entschiedener zu Frankreichhinüber gedrängt wurden. Der Kardinal Du Perron, der, im Auf-
0 Jnstr. an Fresnes, 6. in., VI. 311. — Bergl. Bei. 41 LuZ. Ladest-,x. 161.
st Beiarione 41 Lavoin 41Br. krlnii (1604) bei Bar. e. Bereit., III., I. 35.st ?. LIattItien, II. 363. B. I.
st Dep. Fresnes' v. 6. Oktober; 4mi>. 4s Brssnes, t. II. 1. II. pari 2.1). 359 I.
st Heinrich IV. an Joyeuse, 7. März 1605; B. in., VI. 365.st Beiarloue 41 8paAitn 41 81m. Oontarini; Dar. s. Bereit., I, I- 323.