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Zweites Kapitel.
anlangende Milizkompagnien vor dem andern Schlosse, Pop,welches den Eingang znm Thale Murla beherrschte, Position, sodaß es ungefährlich gemacht war.
Mexia sah ein, daß es Zeit sei, mit dem Aufstand zu Endezu kommen, -ehe der Winter hereinbreche und die Berge unzugäng-lich mache. Seine Milizen hatten sich inzwischen auf 7000 Mannverstärkt. Don Pedro Pacheco war mit einer Abtheilung leichterkastilischer Reiter eingetroffen, ebenso die noch übrigen Kompagniendes sizilischen Regimentes, sowie ein Flottenregiment. So hatteDon Agustin etwa 12,000 Mann gutbewaffneter und zum Theilsehr wohl disziplinirter Truppen beisammen. Noch einmal bot erden Mvrisken Amnestie an: einen ganzen Monat sollten sie biszur Einschiffung Zeit haben, alle ihre beweglichen Güter zu ver-kaufen, eine hinreichende Wache solle sie inzwischen vor allerUnbill schützen. Da aber die Mvrisken, um Zeit zu gewinnen,bestimmte Antwort verzögerten, so beschloß der Generaloberst, nun-mehr die äußersten Mittel anzuwenden. Seine Macht war mehrals hinreichend, die an Zahl etwa gleichen, an Stellung über-legenen, aber an Kriegserfahrnng und Bewaffnung so unendlichschwachem Mvrisken zu überwältigen.
Murla liegt an dem östlichen Ende eines ziemlich breiten,etwa eine Meile langen, von einem Gebirgsbache gebildeten Thales,')das südlich von der schon erwähnten Sicrra del 'Aguar, nördlichvon etwas minder wilden und rauhen Bergen eingeschlossen ist.Der östliche Ausgang des Thales, im Osten von Murla, wurdevon dem Schlosse Pop fest verschlossen, das, obwohl von Milizenumlagert, noch in den Händen der Mvrisken und überaus starkwar. Westlich von Murla lagen drei, von Mvrisken besetzte Orte:Agnar, Lugar del Medio, Primo Lugar. Von dem letztem Dorfeaus weiter nach Westen wurde das Thal schlnchtähnlich, bis es
') Oircourt, Uistoirv ües Nrmrss Nukleares st äe8 Nori^nes, HI-Paris 1846) P.-199 1.