Band 
Dritter Theil.
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Der niedertcindische L^afferrstillstmrd.

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Theile machte» sich mit dem Gedanken an Wiederansbrnch desKampfes vertraut. Den französischen König bewegten mannigfacheEntwürfe, die sämmtlich wider Spanien gerichtet waren, und diezwar nicht selbst Verwirklichung fanden, aber doch zu den kriege-rischen Entschlüssen des nächsten Jahres Veranlassung gaben. Dieneuerlichen Unterhandlungen mit England benutzte er, um an einemförmlichen Angriffsbündnis; zwischen diesem und Frankreich zuarbeiten, ohne freilich bei König Jakob das gewünschte Entgegen-kommen zu finden. Vielmehr erklärte derselbe, sich in keine Allianzeinlassen zu wollen, die ihn irgendwie zum Bruche seines Friedensmit Spanien veranlassen würde; also vor allein die Gcneralstaatenaus jedem englisch-französischen Bündnisse ausschließen zn müssen.')Bezeichnend sind dann die Instruktionen, die Heinrich dein nachdem Haag zurückkehrenden Ieannin mitgab. Jede Verlängerungdes jetzigen ungewissen Zustandes verwarf er darin vollständig;würden nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen die Hollän-der sich etwa mit einem kurzen Waffenstillstände von ein bis zweiJahren begnügen, so werde er ihnen nicht mehr die geringste Hülfezu Theil werden lassen. Vielmehr, wenn die Spanier die Sachein die Länge zögen, sollten die Staaten „sich an ihre Freunde,Alliirten und Verbündeten wenden, um mit deren Beistimmungauf andere Weise, als die friedliche, für ihre Angelegenheiten Sorgezn tragen." Freilich gedachte ihnen auch jetzt Heinrich seine Hülfenicht selbstlos zn gewähren. Nicht nur machte er zur Bedingungfür jede Unterstützung seinerseits im Kriegsfalle, daß der Abbruchder Verhandlungen mit seiner Zustimmung erfolgt wäre; sondernehe er sich über die Einzelheiten des zu leistenden Beistandes erkläre,forderte er von den Holländern auch bestimmte Früchte seiner An-

') Villcroy an LaBodcric, 14. 30. Augnst; I.eNres n 1.0. Loäerie I. 328 N —Instruktion an Spencer nnd Wunvood, August; rv. 5l. II. 427 s. — Dep'Carvn'ü (holländischen Agenten in stondon) v. 20. August; Deventer, OeNenIcst.III. 253. s.

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