Der niederländische Waffenstillstand.
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Lust auf das zu hören, was früher vorgeschlagen worden ist,außer um ihren eigenen Bedrängnissen in Flandern abzuhelfenund sich des augenblicklichen Nutzens, den sie ihnen gewährenwürde, zu bedienen, mich nachher aber nach Belieben und rechttüchtig zu betrügen. Aber sie könnten sich wohl täuschen, denn esist nicht leicht, mich zu überraschen, da ich stets, wie nur je zuvor,die Reitstiefel am Fuße habe". — Toledo empfand über die hef-tige Scene, die Heinrich hier dem belgischen Agenten gemachthatte, eine ingrimmige Freude. Er sandte sofort Kopien vonPecquius' Bericht über diese Audienz nach Madrid und Rom, umzu zeigen, daß, wenn seine eigene Gesandtschaft keinen Erfolghabe, dies der schlechten Gesinnung des französischen KönigS zuzu-schreiben sei! Wolle doch Heinrich IV. vor allem nur die Nieder-lande zerreißen und durch Fortsetzung des dortigen Krieges dieKräfte Spaniens ermüden und aufreiben').
Der Papst war inzwischen kaum weniger, als der Nuntius inParis, über die immer ungünstigere Wendung der HeirathSver-handlungen bekümmert. Zunächst hatte er die Schuld daran ledig-lich dem Don Pedro zugeschrieben, über den er in Spanien Klageführte; so daß Breves nicht umhin konnte, die Unparteilichkeit desheiligen Vaters anzuerkennen. In seinem Wunsche, der Angelegen-heit eine aussichtsreichere Wendung zu geben, schlug dann (22. Aug.)Paul V. dem französischen Botschafter vor: man solle die ganzeSache nach Rom ziehen, wo sie unter Aufsicht des heiligen Vatersvon Breves und dem Marques v. Aytona, einem durchaus ge-mäßigten und wahrhaft einsichtigen Manne, weiter verhandelt wer-den könne. Dem Papste lag diese Uebertragung der Verhandlun-gen unter seine eigene Aufsicht um so mehr am Herzen, als erallmählich auch gegen die Absichten Heinrich's Mißtrauen zu fassenbegann. Aus den Vorwürfen, die er eine Woche später an Brevesdarüber richtete, daß der französische König den Abschluß der Hci-
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