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Intriguen der Spanier mit England mehr als jemals gegen jeneeingenommen; besonders da sie zugleich wenigstens den Nutzenaus der verunglückten Mission Tolcdo's zu ziehen suchten, daß siefortwährend durch geheimnißvolle Andeutungen über den Erfolgderselben den Argwohn der Engländer und Holländer gegen Frank-reich wach erhielten. Am liebsten hätte der französische Herrscheres gesehen, wenn die Erzherzoge sich hätten bestimmen lassen, denStillstand mit den Holländern ohne und gegen den Willen dermadrider Regierung nicht nur abzuschließen, sondern auch zu rati-fizircn; er erhoffte davon einen Bruch zwischen Spanien und denErzherzogen, welche letzter» man dann veranlassen könnte, anFrankreich eine Stütze zu suchen. Dadurch würde er selbst inWahrheit Schiedsrichter und Herr der gesammten Niederlande ge-worden sein, dieselben vollends aus einem Habsburgischen Bollwerkegegen Frankreich in ein französisches Bollwerk wider alle anderenMächte verwandelt haben. Um den Erzherzogen diesen „Sprung"leichter zu machen, schmeichelte Heinrich, während er Don Pedroabstoßend behandelte, ihnen und ihrem Abgesandten Pecguius aufalle Weise.') Um so feindlicher zeigte er sich aber gegen Spanien.Billeroy sagte dem Nuntius im Auftrage des Königs geradezu:der König von Spanien habe denselben von Beginn an getäuscht,indem er sich zuerst dem Frieden mit den Holländern günstig gezeigthabe, um ihn nachher zu vereiteln! Und sollten die Erzherzogesich den Spaniern anschließen und mit denselben vereint denFrieden verwerfen: dann war Heinrich fest entschlossen, seine ganzeMacht zur Vertheidigung der Staaten aufzubieten, bis znm äußerstenihnen beizustehcn. Das ließ er den Generalstaaten selbst, demDon Pedro, dem Nuntius und auch Peeguius eröffnen. Zumalden armen Pecguius, dessen ängstlich friedliebende, impressionableNatur man wohl kannte, schüchterte Villeroy durch die grauen-
') Villcroy an Jeannin, 16. Dcz. 1608; XV, 1 ss. — N8. Dcp. Toledo'sv. 10. Ja». 1600.
III.
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