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sobald er von den Rüstungen des französischen Königs benachrichtigtworden war, und hatte sogar die bereits abgelehnten Soldaten znmgroßen Theile heimlich auf verschiedenen Wegen, um Aufsehen zuvermeiden, seinem Vetter Leopold in Jülich zugesandt. Sein könig-licher Schwager befahl ihm jetzt, sofort einen Gesandten an denKaiser zu schicken, um diesen zur energischen Wetterführung derjülicher Angelegenheit zu ermähnen, und an die Generalstaaten, umdiese von dem festen Entschlüsse des Katholischen Königs zur Ver-theidigung der richterlichen Gewalt des Kaisers zu benachrichtigenund sie zugleich aufzufordern, daß sie in Gemäßheit des soeben ab-geschlossenen Friedens keinem Gewaltschritte des französischen Herr-schers oder irgend eines andern in Betreff der jülich-bergischeiiLander ihre Zustimmung geben möchten. Der Erzherzog selbstsolle sich zur kräftigen Vertheidigung rüsten und Leopold zum ent-schlossenen Ausharren in der Festung Jülich ermuthigeu. — DieseMaßregeln, die zumeist den von Guadaleste im Juli gegebenenRathschlägen entsprachen, zeugten von großer Festigkeit der spanischenRegierung. Der madrider Staatsrath saß täglich und fast immerbis tief in die Nacht hinein; und was noch deutlicher auf Bera-thungen von großer Wichtigkeit schließen ließ, König Philipp wobntegegen seine Gewohnheit persönlich diesen Vereinigungen bei. Sol-daten wurden ausgehobcn, die nördlichen Grenzen in Vertheidigungs-zustand gesetzt, unter dem Vorwande eines Unternehmens gegen dienordafrikanische Küste eine starke Flotte gesammelt.')
Die Ermahnungen und Befehle des Königs bestimmten inder That den Erzherzog zu energischem! Auftreten. Er sandtePhilipp von Merode an die Possidirenden, welche Jülich von ferneblokirten, und forderte sie auf, die Sperrung der dorthin führende»Straßen aufzuheben, durch welche nicht allein den belgischen Unter-
st Badouere an Villerop, 19. Aug., und Philipp III. an Erzherzog Albert,12. Sept.; Br. n. A. II, 346, 378 I. — Dep. Winwood's u. Dcp. Corn-
wallis'vom tsi Sept. j XVin,v. INein. III, 65, 69.
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