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mit einer entschiedenen Weigerung: so lange Heinrich IV. lebe,werde er nicht nach Frankreich zurückkehren, da der König es aufseine Gemahlin abgesehen habe.') Inzwischen gelang es den ge-heimen Hetzereien der französischen Abgesandten und der besondersdamit beauftragten Frau des ordentlichen französischen Residentenin Brüssel, dc Beruh, die Prinzessin gänzlich gegen ihren Gattenaufzubringen. Sie bat in Gegenwart desselben den Erzherzog unddie Erzherzogin flehentlich, sie in Schutz zu nehmen; nie wollesie wieder mit jenem zusammenleben, der sie grausam mißhandle.An Heinrich schickte sie inzwischen Briefe, die ihn als ihren „Ritter"aufforderten, zu ihrer Befreiung herbeizueilen. Des Königs Leiden-schaft wurde durch diese Schreiben noch bedeutend gesteigert. —-)Heinrich's übermäßige und hitzige Anforderungen, seine neuendiplomatischen und kriegerischen Veranstaltungen übten auch inMadrid eine schlimme Wirkung. Die Wiederaufnahme der französisch-spanischen Heirathsverabredungen auf der einen, Heinrich's fried-licheres und dilatorisches Verhalten während der Herbstmonateauf der andern Seite hatte auch die spanische Regierung ruhigerund versöhnlicher gestimmt. Wir wissen, daß bei dem Herzogev. Lerma stets die friedliche Gesinnung zu überwiegen pflegte; selbstseine kriegerischen Drohungen und Anstalten waren meist nurDemonstrationen, darauf berechnet — nach dem bezeichnenden Aus-druck des englischen Gesandten Cornwallis — einen Trommelwirbelmit dem andern zu beantworten. Im November lt>09 hatte dieMeinung Lerma's in dem madrider Kabinette um so mehr dieOberhand gewonnen, als in den letzten Wochen Heinrich allerdingsnichts gethan hatte, was zu thatsächlich begründeten Klagen Anlaß
>> »8. Cons. des span. Staatsr. v. II. März; Paris, N.-A. K. 1-127. —La Force an seine Gemahlin, 20. 22. Fcbr.; klein. <le la korce II, 254 ss.
2) Dep. Cardenas' v. 27. April (gedruckt vocumentus ineäiws p. I. Nist.LAprma, V, 152): l^rincesa eseride nl > 1e pues es su cndallero,
In cle n^uellri pn^ion, ^ 6! Iince extremo«; con estos papeleä. — Henir. IV.an Berny 8. <1.; VII, 834.