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Beschreibung und Lage der Universitäts-Sternwarte in Christiania : Universitäts-Programm für das erste Halbjahr 1849 / von Chr. Hansteen und Carl Fearnley auf Veranstaltung des academischen Collegiums herausgegeben von Christopher Hansteen
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38
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Reise.

Zeit.

Beschaffenheit der Fahrt.

Zahl der

Chrono-

meter.

Dauer des

Zeittrans-

portes.

6. Kop. Chr.

Juli 25 - Juli 27

Ziemlich ruhige Fahrt ....

21

52 St.

7. Chr. - Kop.

Juli 28 Juli 30

Ruhige Fahrt.

21

50 -

8. Kop. Chr.

Aug. 1 Aug. 3

Ruhige Fahrt.

21

51 -

9. Chr. - Kop.

Aug. 5 Aug. 7

Rulrige Fahrt.

21

53 -

10. Kop. Chr.

Aug. 8 Aug. 10

Unbeträchtlicher Seegang . . .

21

53 -

11. Chr. Kop.

Aug. 12Aug. 14

Nicht aufgezeichnet. Wahrschein -

lieh ruhige Fahrt.

21

53 -

12. Kop. Chr.

Aug. 15Aug. 17

Sehr schöne Fahrt.

21

53 -

13. Chr. - Kop.

Aug. 19Aug. 21

Nicht angemerkt. Wahrscheinlich

ruhige Fahrt.

21

54 -

14. Kop. - Chr.

Aug. 22Aug. 24

Starker Seegang .

9

52 -

Aus der Tafel ersieht man, dass die Zeittransporte von Kopenhagen nach Chri-stiania durchschnittlich etwas länger dauerten als die von Christiania nach Kopenhagen Dieser Umstand ist jedoch an sich von keinem wesentlichen Belange; wichtiger ist es,dass mehrere Reisen von Kopenhagen als mehr oder weniger stürmisch bezeichnet sind,während solches von keiner Reise von Christiania bemerkt worden ist. Dazu kommtnoch Folgendes:

Auf den Reisen von Christiania nach Kopenhagen , welche im Mittel 43,7 Stundenaufnahmen, ward das Dampfschiff jedesmal im Hafen von Gothenburg mehrere (durchschn. 6,5)Stunden aufgehalten; auf den Zurückreisen (K°P- nach Chr.) dagegen, derer mittlereDauer = 44,4 St., lag das Schilf bei Gothenburg nur 1,6 St., zugleich aber im offenenSunde bei Sandö fim Christianiafjord) 6,3 St. vor Anker. Stellt man sich das Schiff vorAnker als vollkommen ruhig vor, so ergiebt sich

von Chr. von Kop.die Dauer der Bewegung auf einer Reise 37,2 St. 36,5 St.,

während die Dauer eines Zeittransportes 50,9 - 52,9 -

gewesen ist. Die letzteren Zahlen sind nicht ganz in demselben Verhältnisse wie die er-steren, was jedoch nicht zu dem Schlüsse berechtigen kann, dass die Chronometer währendder Zeittransporte von Chr. mehr bewegt worden seien als während derjenigen von Kop.nach Chr. Denn es darf nicht angenommen werden, dass im Sandösund die Ruhe desSchiffes so vollkommen gewesen ist als in Gothenburgs Hafen, welcher ungleich besser