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Eine einzige brechende Fläche.
Im vorliegenden Fall sind 1000 l'uncte L vorhanden, welchesämmtlich ein und dasselbe US besitzen. Durch Anwendungder vorstehenden Formel wird sich daher bei all diesen Fundenauch für U l S ein und derselbe Werth ergehen. D. h. die1000 conjugirten l’uncte L x werden von der Scheitelebene tfrsämmtlich gleich weit entfernt sein. Es werden demnach diesel'uncte auf einer Ebene liegen, die (ebenso, wie die Ebene derl’uncte L) senkrecht zur Achse steht. Also:
(11) . . Sind irgend welche l'uncte gegeben , die in einer zur Achsesenkrechten Ebene liegen , so werden sich die conjugirtenl'uncte ebenfalls in einer solchen Ebene befinden. ZweiEbenen dieser Art mögen in Zukunft conjngirle Ebenenheissen.
Zwischen den Abständen US und f/ 1 S, welche zwei solcheEbenen (Fig. 91 vom Scheitelpimct besitzen , findet die ein-fache Beziehung statt:
wo b und b [ wiederum die Brennweiten der brechendenFläche vorstellen.
Es seien (Fig. 9) aß und a l ß 1 irgend zwei eonjugirtc Ebenen.Gegeben sei ausserdem ein auf der Ebene aß befindlicher FundL. Es handele sich um die llestimmung des conjugirten l’unc-tes L x .
Zufolge des vorhergehenden Satzes muss sich der gesuchteFund L x befinden auf der Ebene a l ß l . Um nun aber seine Lageauf dieser Ebene näher bestimmen zu können, müssen wir unserinnern an die für conjugirte l’uncte gegebene Definition.(Seite 14). Jener Definition zufolge werden alle von L ausgehen-den Lichtstrahlen nach erlittener Frechling hindurchgehen durchL y Lassen wir also von dem gegebenen Fund L irgend welchenLichtstrahl ausgehen, und verfolgen wir den Weg dieses Licht-strahles durch die brechende Fläche hindurch, so .wird der ge-suchte Fund Z, derjenige sein, in welchem die Ebene <*,/3, vondiesem Lichtstrahl getroffen wird.
Wie wir sehen, handelt es sich also nur darum, irgend einenvon L ausgehenden Strahl (gleichgültig welchen) auf seinem Wegedurch die brechende Fläche hindurch genau zu verfolgen. Hierzu