den größten Theil des über die Fluth hervorstehendenErdbodens überziehen, auf das Thier-und Pflanzen-leben? und würde nicht-die Auflösung der vegetabilischenHarmonie, mit ihr der ganzen Schöpfung, die nothwen-dige Folge einer merklichen Störung dieser erhabenenOrdnung, dieser innigen Verwandtschaft der Sonne,des Wassers, der Erde und der Waldungen seyn?
Es ist eine anerkannte Thatsache, daß fast alle Flüsseund Bäche ihren Ursprung am Fuße der Gebirge nehmen,deren absolute Erhebung im natürlichen Verhältnisse zuder Mächtigkeit ihres Laufes zu stehen pflegt.
Beyspiele sind vor unsern Augen:
Der Rhein, dessen Fluthen die Saar und Mosel auf-nehmen, entspringt in Graubündten, weit höher als dieVogesen, dem Geburtsorte letzterer Flüsse.
Wie die Bäche die kleinen Flüsse alle zählen, welcheder Schooß des Höh - und Soonwaldcs, des Schauen-berges und anderer Berge unserer Nachbarschaft gebührt;jede Quelle bezeichnet einen Hügel, jeder Bach einenBerg, jeder Fluß eine Gebirgskette, als ihren Ursprung.
Nicht will ich behaupten, daß auch nicht den unbe-waldetcn Bergen die Eigenschaft verliehen sey, die Wolkenanzuziehen und durch ihre Auflösung Regen zu bewirken,obgleich nach seiner Form dieser Berg die Gewitter anzu-ziehen, jener abzustoßen scheint; unläugbar aber ist es,daß die Waldungen, welche die Gipfel der Berge um-gürten, diese Anziehungskraft sehr vermehren, welchesum so leichter begreifbar ist, wenn man dies Phcnomenmit dem der elektrischen Materie und der anziehenden Kraftaufrecht stehender spitzer Körper in Verbindung setzt *).
*) Der Einfluß der elektrischen Materie, die bestnrdcrs durch