einen warmen Aufenthalt unter der nie entlaubten Tannegewährt, deren Nadelbüsche von einem glatten Firnißeüberzogen, den Strahlen dieses Planeten Millionen kleinerSpiegel entgegenhalten, die sie auffassen und reflektiern.
Welchen Werth haben nicht für letztern diese Fichtenund Tannen — einfach und groß in ihren Formen,wie die ganze nordische Natur >— die, der höchsten Kältetrotzend, den schlechtesten Boden nicht verachten?
Die Wiege der Menschheit nmgiebt die liebende Muttermit Blüthen und Früchten, mit Genüssen ohne Anstren-gung , mit Freuden ohne Trauer.
So erscheinen uns die beiden Indien; da hingegenin weniger üppigen Climaten, der reifere Mensch zwarkeine Nahrung ohne Arbeit findet, aber durch den höher»Genuß einer geistigen Entwickelung für die sparsamereBefriedigung des Sinnenreizes mehr als entschädigetwird; denn schwerlich mögte der menschliche Geist sogroße Fortschritte gemacht haben, wenn die Natur überall,durch die nämliche Fülle des Ueberflusses, seinen oftschwer zu befriedigenden Wünschen entgegengekommenwäre; seine Kräfte mußten geweckt, seine Leidenschaftenerregt werden, um der hohen Bestimmung, die sein Loosist, zu entsprechen.
Ich gehe zu den Funktionen des Waldes über:
Von, Schutze, den die Waldungen gewähren.
Anerkannt ist es, daß die Waldungen, zum großenVortheile des flachen Landes und der Thäler, den Sturmder Winde brechen und die Kälte mäßigen, die ungünstigauf die Vegetation hvchliegcnder großer Platten, wie z.B.der Eifel, wirkt, zu der gewöhnlich ein rauher, nord-westlicher Wind vom kalten, nassen Wenn hinzieht.