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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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civilisirten Staate voraussetzen würde. Don den gut-iMuioiZen Bewolmcrn.Otaditi's z.B. und der benachbarten^südlichen Inseln spricht Bongainville im Jahr

« Ich sagte früher, die Bewohner Otahiti's schienenuns in einem beneidungswürdigen Stande des GlückesM leben. Wir glaubten, daß die Menschen in diesen«herrlichen Lande unter sich in Gleichheit leotcn, oder doch >nur Gesehen unterworfen wären, die für das Wohl Aller >niedergesetzt worden. Ich irrte mich . der Unterschieddes Ranges ist sehr groß daselbst und das Mißverhaltniß.grausam.

«Die Könige und Großen haben das Recht über Lebenund Tod der Sklaven, der Diener und Menschen deruntern Klaffe; aus letztem werden die Todten-Opfergewühlt,»

« Das Fleisch und die Fiscke sind den Großen vor-bslMey-,. die Volksmenge lebt nur von Gemüsen und.Früchten.»

j,,i-,Nach Unterschied des Ranges ist Erleuchtung undFeuerung vorgeschrieben, und der Arme darf sich nichtder nämlichen Holzgattung zum Brennen bedienen, wirder Reiche. »

Hinweg also mit der phantastischen Idee einer N«rbestandenen Jdyllenwelt! j

Nur im staatswirthschaftlichen gesellschaftlichen Bund?.vermag die Menschheit sich dem höher» Ziele der Vollen-dung zu nähern und es dereinst erreichen, wenn derVernunft geheiligte Flamme die Nacht der Vorurthcileverscheucht, die Finsterniß, in die Ignoranz und Eigen-nutz sich hüllen, verdrängt haben wird!

...Menschen mußten sich also zu Menschen finden, n"dein Theil der Waldungen, welche diese Vereinigung h'^derlei«, dem Ackerbau? weichen.