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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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- Je mehr sich aber die Vegetation den äußersten Punk-ten der Kultur-Linie nähert, je rascher ist die Abnahmeder Produktions-Fähigkeit, bis sie völlig erlöscht. !

Die Vegetation der Weißtanne konnte ich nur bis zu3200 Schuhen, aber doch bis zu ihrem Verschwindenbeobachten.

Bis zu 2600 Schuh Höhe bemerkte ich aber keine Ab-nahme ihres Wuchses, ja ich fand diesen in der Erhebung !von 2000 — 2400 Schuh stärker, als in der Ticse von1200 —1400 Schuhen, wo die Region der Weißtanncnin den Vogesen durchgängig erst anfängt.

Ich bezweifle, daß die progressive Abnahme der Vege-tations-Kraft der Fichte stärker sey, wie die der Weiß-tanne, da erstere beträchtlich höher, wie letztere steigt.

Freylich ist das Verhalten der Vegetation in verschie-denen Gebirgen verschieden, denn sonst würde ich nachden obigen Beobachtungen in hiesigen Gegenden michberechtigt halten, die von Hrn. Oberförster Kasthoferauf bestimmten Höhen des Berner Hochgebirges angenom-mene stufenweise Abnahme der Produktion für die Fichte,wenigstens für die 4ooo ersten Schuhe als zu stark an- !zusehen. !

Für die Ducke und Eiche, Eschen und Ahorne, noch ^weniger für die Weißtanncn, Fichten und Lerchen, wirddiese Abnahme in hiesigen Gegenden bis zu 2000 Schuhabsoluter Erhebung, so weit nämlich die Cercalicn, undzwar in seltenen Fällen mit Vortheil gebaut werden,schwerlich so beträchtlich für die Holz - als Feld-Pro-duktion seyn; gewiß aber ist's, denn die Erfahrung zeigt ,es, daß die Waldkultur, mittelst der Geschlechter der har-zigten Bäume, einige looo Fuß höher steigt, wie die >Fcldkultnr, die wenigstens nicht höher, als die Vegetation >der Eiche und Buche angenommen werden darf.