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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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jener ist gewöhnlich ephemer, wenige theilen sich in ihn;dieser ruht auf bleibendem festen Grunde, der nur durchgroße allgemeine Ereignisse erschüttert werden kann: auchist eine allgemeine Benutzung des Bodens nach seinerProduktions-Fähigkeit ohne allgemeinen Wohlstand ebenso wenig denkbar, wie dieser ohne jene.

Der Uebersiuß edler Metalle, den die Entdeckung West-Indiens über Spanien verbreitete, mogte die sinnlichenGenüsse derer, die sich ihrer bemächtigten, vermehrt haben;der innere Reichthum des Landes verminderte sich mit derAbnahme der Kultur seines Bodens. Kräfte müssen beiBeurtheilung des National-Reichthums gegen Kräfte,nicht Geld gegen Geld, gewogen werden!

Eine große Angelegenheit ist es daher des Staates,dahin zu wirken, daß die Summe aller Arbeit dem Bo-den und der Lege des Landes entspreche.

Ackerbau und Handel, Fabriken und Holzkultur, sietragen alle zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisseund Annehmlichkeiten bey; das Wohl des Staates hängtaber vorzüglich davon ab, daß jeder dieser Industrie-Zweige nach den Verhältnissen des Landes eine gebührendeAnwendung finde.

Unter dem günstigen Einflüsse eines fruchtbaren Bo-dens und Klimas blühte in Aegyptcn und Ostindien derAckerbau; diese Länder waren sehr reich ohne ausländi-schen Handel; China, wenn gleich unglücklich durch seineVerfassung, genügt sich selbst durch die Produktion seinesBodens und seiner Industrie, der ausländische Verkehrist ihm fremde; Fabriken und Manufakturen, so wie einunbegrenzter Handel passen sich nur zu einem dem Acker-baue ungünstigen Boden. Der Holländer führt denUeberfluß andrer Länder aus, und nährt sich besser,