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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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wohnlich von keiner Bedeutung und der damit verbundeneAckerbau ist nur Nebenzweck; ihre Ausbreitung aber, dieVermehrung von Menschen, die außer Beschäftigunggesetzt, ihren Unterhalt im Ackerbau suchen, wird stetsdas Elend dieser Menschen, so wie den Ruin der benach-barten Waldungen zur Folge haben.

Wie ich aber schon früher bemerkte, ist die Grenzliniezwischen der Feld - und Waldkultur nicht so scharf gezogen,es finden Uebergänge zwischen der einen und der andernstatt, und es bleibt noch immer ein Zwischenraum zurück,der sich gleich gut zur Feld - und Waldkuliur eignet.

Der Boden der Basalt-, Trapp - und Flötzformatiottdes Porphyrs, scheint besonders ein Mittelglied beyderReihen zu bilden; da er sich gleich gut zur Erziehungdes Holzes und der Fcldfrüchte eignet.

Das Princip der höchsten Produktions-Fähigkeit wirdin allen Fällen, wenn die Frage eintritt, ob Feld oderWald soll kultivirt werden, vorzüglich berücksichtiget wer-den müssen; allerdings wird es aber zu gleicher Zeit nieüberflüßig seyn, möglichst genaue Kunde von dem Zu-stande der Waldungen eines Landes zu nehmen, dasVerhältniß der Forstfläche zu dem Feldbaue zu kennen,mit einem Worte, zu erfahren, ob zur Befriedigung derHolzbedürfnisse zu viel oder zu wenig Wald gepflanztwird, zu welcher Ausmittelung die Taration allein füh-ren kann.

Herr Forstmeister Pfeil *) (xsx. 61 der erwähnten

*) So sehr ich die Vorzüge dieses ausgezeichneten Forstmannesverehre, so kann ick doch nicht seinen Ansicbrcn über dieVcräusscrung der Staatswaldungen, die Holzvcrkaufs-Wcise, mit einem Worte, über die Bestimmung der Wal-dungen, in staatswirthschaftlichcr Beziehung beypflichten;