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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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Schrift: «Ueber die Ursachen des schlechten Zustandesder Forsten) hält die Taxation zur Bestimmung der Holz-Produktion eines Landes für zwecklos.

Auch ich gebe zwar mit ihm zu, daß in einem Lande,wo die Staatswaldungen den geringern Theil der Wald-fläche einnehmen, ihre Taxation ohne die der Gemeinden' oder Privaten, nur eine sehr ungewisse Uebersicht dervorhandenen und zukünftigen Holzmasse liefern kann;

2) daß diese Arbeit, sie erstrecke sich über einen Kreis,eine Provinz oder ein ganzes Reich, nicht hinreicht,wenn nicht mit ihr die Ausmittelung der Ein - und Aus-fuhr verbunden ist;

3) daß ein ganz vollkommenes Resultat von ihr ebenso wenig zu erwarten ist, als

4) daß das ganz genaue Holzbedürfniß ausgemitteltwerden kann.

Wenn aber die Taxation den doppelten Zweck hat,den wirklichen und zukünftigen nachhaltigen Ertrag aus-zumitteln; 2) eine Vorschrift der Waldbewirthschaftungnach einem den Principien der Kunst und den örtlichenVerhältnissen anpassenden Plane zu ertheilen; so mögtesie doch wohl schon wegen letzttrm Zwecke nicht allein füreinen einzelnen Besitzer, sondern auch für einen ganzenStaat von Werthe seyn.

Nach meiner und mehrerer Forstmänner — derenStimme mehr Gewicht hat, wie die meinige — Herrn

es ist aber um so mehr die Pflicht jedes Forstmannes,Grundsätze ;u bekämpfen, deren Ueberzeugung er nichttheilt, je wichtiger der Gegenstand des Streites ist; be-sonders wen» Talent und Scharfsinn, ausgerüstet mitder gefährlichen Waffe der Ueberredungs - Gabe, demGegner klgen sind.