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den gegenwärtigen Zustand der Feldkultur und der Ge-sellschaft seyn. ^
Ich gebe zu, daß der Boden des großem Theilesder parcellirten Gemeinde- und herrschaftlichen Waldun-gen der Eifel und des Hundsrückens in der Umgegendvon Trier, Kreuznach, des Kcllerthales, von Tholeyund Waddern; besonders die Waldungen der Mosel-und Saargaue sich zur Feldknltur eignen und dereinstHundert-Tausende von Morgen, ohne Holzmangel zubefürchten, ausgerodet werden können: wohin würdeuns aber jetzt eine solche Entwaldung führen, da fastüberall der Ackerbau in diesen Gegenden noch auf einerniedern Stufe stehet und noch nicht die Hälfte der Pro-duktions-Fähigkeit erreicht hat; wenn der Bauer weitmehr Land besitzt, als er bauen kann, und an vielenOrten ein Morgen guten Landes keine 10 Thlr. gilt!
Wirke man aus eine größere Verbreitung des Klee-baues und der Stallfütterung; man sorge dafür, daßdas wirklich vorhandene Feld gut gebaut, daß auf weni-gem» Lande mehr producirt werde; alsdenn, wenn es anFeldern mangelt, möge das Beil zur Hand genommenund mit der Urbarmachung vorangeschritten werden. —Unter den jetzigen Verhältnissen würde sie die Fcld-und Waldkultur nur immer mehr herunter bringen.
Finden wir nicht in einem unüberlegten, ungeregel-ten Laubscharren, »n einem grenzenlosen Weydstriche, dieHauptursachcn der Wald-Degradation?
Und was veranlaßte diese großen Mißbräuche? eineschlechte, zu weit ausgedehnte Feldkultur, ein Viehstand,der sich nicht von» Felde, sondern von» Walde nährt.
Wie werden aber die mehrstcn Felder in der Eifel, imHohwalde, auf dem Hundsrücken, wo die Waldungenam schlechtesten bestanden sind, bestellt?