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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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seine Verarmung und Entvölkerung als nothwendige Folgeeiner solchen Maßregel!

Wie unendlich groß war nicht das Elend währenddenen für immer in der Erinnerung lebenden neulichcnHungers-Jahre, in Gegenden, wie in der Eifel und imHohwalde, wo ein karger Ackerbau des Einwohners ein-ziger Nahrungszweig ist: welkt dieser, so ist allgemeinesElend die Folge eines einzigen Mißjahres und der ge-sellschaftliche Verein eines ganzen Landes wird wenig-stens augenblicklich in seiner Grundlage erschüttert!

Wie viele Menschen würde nicht damals Hungerund Verzweiflung weggerafft haben, wenn nicht die Er-sparniß des tiefern Getreidelandes ihre Bedrangniß ge-mildert hatte!

Daß aber ein solcher Boden, wie der oben beschriebene,der in Regel nur t>—7 mal den Saamcn wiedcrgiebt,dessen Produktions - Charakteristik an Korn 12 *), anHolz 50 ist, sich eher zur Wald als Feldkultur eignet,wird gewiß auch Herr Forstmeister Pfeil zugeben.

Und doch ist der Hohenstand des Landstriches, wor-

*) Die HH. Vopclius und Wagner, Bewohner desSulzbacher Thales, nicht minder dem wißbegierigen Rei-senden durch ihre interessanten Etablissements und denfreundschaftlichen Zutritt, den sie gewahren, rühmlich ge-saunt, als jenes durch die Nähe des sogenannte» bren-nenden Berges eine gewisse Celebrirät erhalten hat;schenken ihrem Feldbau alle die Sorgfalt, die sich vonihrer Neigung zu den landwirthschaftlichcn Verrichtungenerwarten läßt. Beide versicherten mir, in ergiebigen Iah,ren auf gutaebaueten und wohlgcdüngtcn Feldern eineLOfache, äußerst selten eine 12iache Erndte in diesemSchiefcrbodcn, dem sogenannten Erzbodcn (weil das Eisen-erz ober dem Steinkohlenfivtze in Nestern vorkommt) er-halten zu haben.