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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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ren, als daß eine beschrankte Politik sie zur Kultivirungeines unergiebigen, der Feldzucht nicht entsprechendenBodens anweise.

vbl bene, ibl pstris. Keine Pforte der Erde schließesich dem menschlichen Fleiße, so wie die ganze Welt, dieganze Schöpfung seinem wißbegierigen forschenden Geisteoffen stehet!

Der Spanier fand in West-Indiens üppiger Feld-Produktion, nicht in seinem Golde, so häufig dieses auchvorhanden war, das geträumte Eldorado: in den frucht-baren Gefilden Kleinasiens erblühten Griechenlands Ko-lonien zu einem Wohlstände, den das unergiebige Attikaoder des Eurotas unwirthliche Gestade dem Mutterlandcversagten. Diese Kolonie» unterschieden sich freylichwesentlich von den neuern, selten gelungenen Niederlas-sungen in Amerika, im südlichen Rußlande, in Ungarn,in der Krimm u. s. w., zu welchen Penns religiöseUnternehmung nicht gezählt werden darf; wenn gleichdie Ausführung seines edlen Planes nicht minder großeSchwierigkeiten zu bekämpfen hatte. <— Zahlreiche Fami-lien verwandter hclenischer Stämme entschlossen sich gernezu einer Auswanderung, da sie, begleitet von ihrenPönaten, Sitten, Gebräuche und Gesetze, ja ihre täg-lichen Umgebungen in einem schönen besseren Lande wie-derfanden; da hingegen unsere verwaisten Auswanderersich von allein, was ihnen theuer ist, losreißen müssen.Eine Einöde empfängt den von Trauer Gebeugten, wennnicht schon Kummer und Elend ihn auf der weiten Reisehinrafften: — Boden, Wald und Thiere sind ihm fremde;von aller Mittheilung abgeschnitten, entartet seine Sprache,entarten seineGefüdle, ein Wilder wird er unter Wilden. —Daher die gegründete Furcht vor jeder Auswanderung,welche gewöhnlich nur die äußerste Noth veranlassen kann