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Der Wald im Haushalte der Natur und des Menschen / von Rudolf Weber
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III. Der Einfluß des Waldes auf das Klima.

klälteren Blättern (Radeln) und Zweigen abkühlt, dadurch specifischschwerer wird und sich zu Boden senkt. Es muß also beiwindstillem Wetter eine von oben nach unten streichende Luft-circulation stattfinden, während zugleich die kältere Waldluft demTerrain nach in's Freie abfließt und lokale Luftströmungen ver-anlaßt.

Einen Einblick in die Verschiedenheit der durch den Waldin den einzelnen Tageszeiten stattfindenden Temperatur-erniedrigung der Luft zeigt nachstehende Tabelle, in welcher dieAbweichungen nach vier Tageszeiten: Nachts (Minimum), Mor-gens 8 Uhr, Mittags (Maximum) und Abends 5 Uhr vonMonat zu Monat vorgetragen sind. Dabei bezeichnet -s-, daßdie Waldluft wärmer, daß sie kälter war, als die Luft imFreien, beide in 1,g Meter Höhe beobachtet.

Durchschnitt der Resultate von 7 Stationen in Bayern .

Monate

Unterschieb der Temperatur der Waldluft und der Luftim Freien.

Nachts.

Morgens 8 U.

Mittags.

Abends 5 U.

1868

März

Grade Reaumur.

-st 0 , 4 g

0,84

o,tzg

0z

April

0 ,oo

0,7S

0,74

0,g2

Mai

"st 0 , 8 S

1,65

- 2g

1,66

Juni

's- 0,07

1,85

2o

1,76

Juli

st- Uss

1,64

1,84

August

st' 1 , 6 S

1,32

^,47

1,61

September

st- 2,00

1,35

2,31

Uss

October

st- 1,54

0,22

1,26

0 ,zz

November

1,86

st- 0 ,z,

0 ,iz

- 0,44

Dezember

st- 0,80

st- 0,28

0 ,gg

o,gg

1839

Januar

st-

st- U -6

0,54

0,4z

Februar

st- 0,70

0 ,go

- 0,05

! 0,7o