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Mathematische Lehrstunden : Aufgaben aus der Lehre vom Grössten und Kleinsten / von K. H. Schellbach ; bearbeitet und herausgegeben von A. Bode und E. Fischer
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Drittes Kapitel.

Es sei ^v^86 und a, der W. 08^ X, dann ist dieZeit, welche verfließt, bis die Steine von X nach 8 kommen, wennvon der Reibung abgesehen wird (s. dir. 6),

t-- V^

' §8>n2x

Werden aber die Steine von 8 nach 6 mit der gleichförmigen Ge<schwindigkeit? in der Zeit t, befördert, so ist

Ist nun 6V b, so hat man 86 8V st06 ti-stg cotx, mithin, ^d-stscotx'-/

Es soll aber die ganze Zeit t-stt, ein Minimum werden.

Läßt man also das constantc Glied weg, so ist x so zu be-stiminen, daß die Function

(1) M

4a

a cotx

§sin2x ^

ein Minimum werde. Daß überhaupt ein Minimum stattfindet,sieht man sogleich, da !ll ein Maximum wird, wenn xo ist,indem dann beide Theile der rechten Seite unendlich werden.

Die Gleichung (1) läßt sich auch auf die Form bringen:

öl

sin2x^l-

2)/

cotx

>

Läßt man den constanten Factor 2^ weg, und setzt man noch

2

- c, so ist

sin2x-t st-o oolx

zu einem Minimum zu machen.

Zu dem Zwecke setzt man nach der gewöhnlichen Methode

8in2x"t-j-o cotx sin 2x^-stc cotx,

oder _

flsin2x,l/sin2x , , , . .

' ' ^st c(cotxcotx,) --- 0.

/sin2x 8>n2x,

( 2 )