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darzustellen, dass nach allen Seiten hin Andeutungen ge-geben wurden, ohne dass durch die Menge zu beschreibenderFormen Verwirrung entstehen konnte. loh hoffe in dieserHinsicht vielleicht das Richtige getroffen zu haben. Dassich Darwinschen Anschauungen huldige, brauche ich wohlnicht hervorzuheben und noch weniger zu begründen.
Die deutsche Molluskenfauna vollständig erschöpfenddarzustellen, war wohl kaum möglich. Gewiss gibt es nochmanqhen undurchforschten Winkel Deutschlands , der charak-teristische neue Formen besitzt. Verdanke ich es, wenn dasBuch seinem Zwecke entspricht, doch vorzugsweise der freund-lichen Unterstützung vieler Malacozoologen (den Herrn Dr.
E. v. Martens, Dr. 0. Reinhardt und F. Jetschin in Berlin ,Dr. Kobelt in Schwanheim , P. Gredler in Bozen , Meyer inMarkirch , Braun in Miesbach , Oberdörfer in Günzburg, Hessein Minden , Frhr. v. Heimburg in Oldenburg, Seibert inEberbach , Petersen in Hamburg , Kohlmann in Vegesack ,
F. Wiegmann in Jüterbock, Sandberger in Würzburg, Herrn.Frhr. von Maltzan in Federow, Fack in Kiel , Koch in Wies baden , Weinland in Hohenwittlingen, Frhr. v. König inWarthausen , Westerlund in Ronneburg , Poulsen in Kopen hagen , Schepman in Rhoon, Jiekeli in Hermannstadt , Brotin Genf , Colbeau und Collin in Brüssel u. A.j, die mir aufsLiberalste ihre Funde mittheilten und mich in anderer Weiseunterstützten. Den genannten Herrn sei hier nochmalsöffentlich mein Dank ausgesprochen. Ich werde jederzeitmit Vergnügen bereit sein, neue Funde durchzusehen und zubestimmen, und bitte hiemit Jederinan, mir selbe mittheilenzu wollen.
Schlieslich kann ich nicht umhin zu erwähnen, dasHerr R. Oberdörfer in Günzburg a. D. im Anschluss anmein Werckchen Schulsammlungen aus den wichtig-sten und verbreitetsten Species der deutschen Fauna zusammenstellt, die sich sowohl durch Schönheit derExemplare, Zweckmässigkeit der Ausstattung, als auch durchBilligkeit auszeichnen, und die ich deu Lesern und Abneh-mern des vorliegenden Buches aufs Beste empfehlen kann.