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Fig. 10.
Am. marglnata. Kiefer und Kalkplatte.
Wohnort: In Wäldern, unter Steinen, an Mauern, inWeinbergen. —
Verbreitung: Am. marginata fehlt in manchen Thei-len Deutschlands . Sie scheint kalkreichen Bodens vorzu-ziehen , weshalb sie in den Kalkformationen am häufigstenvorkommt. Doch habe ich sie auch an der Ruine Hals imbairischen Walde (ürgebirgskalk) gefunden, während siesonst im ganzen Gebiete der bairischen und böhmischenUrgebirgsformation fehlt. Ferner mangelt sie auf der süd-bairischen und schwäbischen Hochebene (Tertiärformation undDiluvium), im Rhöngebirge, und in der norddeutschen Tief-ebene, während sie in den Gebirgen Sachsens und Schlesiensnoch vorkommt.
Bemerkung: Die vorstehende Art ist die schönsteunserer Nacktschnecken, die aber nur bei feuchter Witterungaus ihren Schlupfwinkeln hervorkriegt. — Die Thiere sindträge und kriechen sehr langsam. — Das starke Kalkplättchenhebt den Schild mit seinem vorderen Ende meist so starkin die Höhe, dass dieser „wie eingeschnürt“ aussieht. —
2. Amalia grcicilis Leydig.
Limax gracilis, Leydig, Hautdecke des Gasterop. 1876. p. 68. t. 12. f. 22.— Leh-mann Stettin, t. 5. fig. 13 B.
— — Amalia Budapestensis Hazay. Mal. Bl. n. F. III. 1881. 37. t. 1. f. 1. 2
mit Anatomie. —
Thier kleiner und schlanker. Körper über die ganzeLänge des Rückens gekielt; Kiel schmutziggelb, sehr deutlichausgeprägt; Schild gekörnelt ohne Seitenstrich; Sohle schlankund schmal, grau. Mantel und Rücken weit dunkler als beider vorigen Art. (Der braunviolette Farbstoff folgt denRinnen und Furchen der Haut, während er bei Am. mar-ginata nur versprengt ist.). — Die Oberseite geht vomschmutzigen Ockergelb ins ganz Dunkle, fast Schwarze über;