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ausgewachsenen ab, und zwar sowohlbezüglich der Grundfarbe als auch be-züglich der Zeichnung der Seiten. DieHautrunzeln sind unentwickelt, die Fär-bung der Seitenfelder der Sohle ist oftkaum in der Anlage zu erkennen, sodass häufig nur durch Zuchtversuchedie jungen Thiere als der vorstehendenArt oder Varietät angehörig erkannt wer-den können. — Der hellere Kiel ist mitschwärzlichen Streifen eingefasst und so-gar auf dem Schilde befinden sich aufbeiden Seiten der Länge ffach verlaufendeschwarze Streifen, die sich gegen denKopf zu versehmälern und zusammen-rücken, während auch die Mitte desselbeneine dunklere Färbung zeigt. Erst beizunehmender Grösse verschwinden diesedunkleren Zeichnungen allmählig undmachen einer gleichmässigeren FärbungPlatz. Je jünger die Thiere sind, destodeutlicher und schärfer sind die beschrie-benen Zeichnungen ausgeprägt, (bei sehrjungen — 20 mm langen, sind sie jedochnoch nicht deutlich) und nur durch dasnicht durchscheinende Hintertheil sindsolche junge L. maximus sicher von gleichgrossen Thieren des L. arborum zu un-terscheiden.
Var. cinereus Lister.
Lim. cinereus List. hist, anim.augl. 1678 t. 2 fig. 16.—Kobelt, Nassau, p. 74. — Heynemann Mal. Bl. X.1862. p. 205. t. 2 fig. l. — Lehmann Stettin t. 5fig. A. — Leydig Hautdecke p. 71. — Lim. ma-ximus Goldfuss, Rheinpr. p. 62 t. 13 fig. 1.
Anatomie: Goldfuss, 1. c. (Kieferu. Zunge)— Leydig, 1. c. t. 14 fig. 32. 33. (Hautdecke— Heynemann 1. c. (Kiefer).
Thier: Schild gefleckt, Grundfarbehell bis dunkelgrau, über den Kückenund die Seiten laufen 4 schwärzliche
Fig. 18.
Lim. cinereus List.