fadenförmig, kurz, meist 8; — Pfeile 1—2; pfriemenförmig,meist etwas gekrümmt, manchmal gewunden.
Gehäuse: niedergedrückt-kugelig, genabelt; Mündungrundlich-mondförmig; Mundsaum scharf, erweitert, unterseitsmit einer schwachen Schwiele belegt.
3. FruptSicola sericea Draparnaud.
Helix sei'icea, Drap., tabl. 1801. p. 85. — hist. p. 103 t. 7 fig. 16—*17. — Clessin,Jahrb. I. 1874. p. 316 t. 12 fig. 3.
— — Slavik, Böhmen , p. 99 t. 2 fig. 1. 2. (3). — Kobelt, Nassau, p. 112t. 1 fig. 30.
— — Rossm., Icon. fig. 429 (nicht 428). — Gredler, Tirol p. 37.
Anatomie : Lehmann, Stettin , p. 100 t. 11 fig. 34. — A. Schmidt,Zeitschr. für Mal. VII. 1850 t. 1 fig. 7 (Geschlechtsapparat).
— Thier: schlank, hellschiefergrau bis gelblichweiss,Rücken dunkler; rundlich gekörnelt, Augenträger sehrschlank; Mantel grau, unregelmässig braunschwarz gefleckt;Kiefer fast halbkreisförmig, mit 12—16 erhabenen, parallel-len, dichtstehenden Leistchen; Pfeile 2, stielrund, geradeoder wenig gekrümmt.
Gehäuse: kugelig, dünnschalig, nicht durchscheinend,nicht glänzend, gelblich-hornfarben , sehr fein quergestreift;(die Streifen treten nur dann deutlichhervor, wenn die Haare abgerieben sind); Fig. 72.Epidermis ziemlich dick, mit langen,sehr feinen Haaren bedeckt, welche inschief über die Umgänge laufenden Strei-fen, entsprechend den Zuwachsstreifen,angeordnet sind. Haare weich, flaumig,ziemlich festhaltend, wenn sie aber ab-gestossen werden, bleiben grübchenartigeNarben zurück, welche dem Gehäuse eingekörneltes Aussehen geben. Umgänge 6,rund, ziemlich rasch, namentlich gegen die Mündung, zuneh-mend; der letzte Umgang nimmt gut die Hälfte der ganzenGehäusebreite ein; Gewinde ziemlich erhaben, aber mitstumpfer Spitze; Naht sehr tief; Mündung halbmondförmig,etwas breiter als hoch; manchmal mit einer leichten Lippebelegt, welche gegen den Nabel zu stärker wird, nirgendsaber wulstartig vortritt; Mundsaum scharf, etwas zurückge-bogen; Nabel tief, enge.