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F. concinna.
Fig. 83.
3. Var. conica, j e ffr. Brit. Conch. lsea. p. 199.
Gehäuse: klein, Gewinde erhoben, aus 5— 6 l l 2 engen
Umgängen bestehend, von denen der letzte kaum etwasbreiter ist als der vorletzte.
Durchm. 8 mm, Höhe 5 mm.
Fundort: im Norden Deutschlands .
4. VüT. COncinna , Jeffrys, Brit. Conch. 1862. I. p. 197. (non Mo-quin-Tandon).
Gehäuse: von mittlerer Grösse, Gewinde _.stumpf, sehr wenig erhoben; Umgänge 6—7, 'S'
stumpf und undeutlich gekielt; Nabel ziemlichweit und offen.
Durchm. 7,5 mm, Höhe 3,5 Mm.
Fundort. Durch das ganze Gebiet.
5. Var. septentrionalis, ciessin, Jahrb. 1874. P . m.
Gehäuse: mit etwas mehr erhobenem Ge-winde und verhältnissmässig engen Nabel, derweniger perspeetivisch und nur halb so breitals. gewöhnlich ist.
Durchm. 9 mm, Höhe 4 mm.
Fundort. Im Norden Deutschlands . F ' se P tentr -> CJ -
Wohnort. Fr. hispida lebt unter todem Laube undim Grase an feuchten Orten, in Wäldern, an Ufern, Gra-benrändern und auf Wiesen, unter Hecken.
Verbreitung. Im ganzen Gebiete; sie gehört zu dengemeinsten Arten, die sich in der Ebene überall finden; nurin den höheren Gebirgen scheint sie zu fehlen. Aus denAlpen kenne ich sie nicht, und auch in den übrigen, höhe-ren Gebirgen, im Riesengebirge etc. scheint sie zu fehlen.Keinenfalls steigt sie bis zu beträchtlicher Höhe auf (derZobtenberg , auf dem sie Reinhardt gefunden, hat nur2298' Höhe).
Bemerkung: Fr. hispida geht sehr hoch nach Nor-den ; sie zählt zu den wenigen Mollusken, die fast bis zumPolarkreise vorschreiten ; sie findet sieh ferner auch am Süd-abhange der Alpen und Pyrenäen , ohne aber bis Mittel italien und das mittlere Spanien vorzudringen. In ihrerLebensweise erweist sie sich als zum Ertragen hoher Kälte-