152
schwach angedeuteten Kiele ist manchmal ein weisslichesBand vorhanden; Epidermis dick, mit kurzen, an der Spitzeetwas umgebogenen, bleichen Haaren bedeckt, welche inschief über die Umgänge laufenden, ziemlich entfernt stehen-den Reihen (auf den schon erwähnten Streifen) stehen;Haare ziemlich dauerhaft; Umgänge 6- 7, rundlich, aufbeiden Seiten etwas convex, der letzte Umgang machtetwa L /3 der Gehäusebreite aus; Gewinde stumpf, wenig er-hoben; Naht tief, Mündung schief, mondförmig, etwas brei-ter als hoch, mit einer weissen Lippe am Mundsaume belegt,welche gegen den Nabel zu stärker wird; Lippenwulst etwasvom Mundrande entfernt; Mündungsrand scharf, etwas er-weitert ; Nabel tief, weit, perspectiviseh.
Durchm 8 mm, Höhe 5,5 mm.
Farbenabänderung: Die Gehäuse wechseln zwi-schen hellborn-röthlicher und bräunlicher Färbung (cornea,subrufa u. fusca); rothbraune Gehäuse wie bei Fr. sericeafinden sich bei ihr nicht vor; sie ist überhaupt in der Fär-bung beständiger als jene.
Grössenunterschiede: Sind ziemlich bedeutend.Der Gehäusedurchmesser bewegt sich zwischen 5,4—8 mm.;meistens sind aber Formabweichungen mit der wechselndenGrösse verbunden.
Formvarietäten.
1. Var. nana, j e ar. Brit. conch. 1862. p. 199.
Gehäuse: klein, mit sehr gedrücktem Gewinde, starkerMundlippe und verhältnissmässig weitem Nabel.
Durchm. 5,4 mm, Höhe 3,4 mm.
Fundort. In Mitteldeutschland .
2. Var. nebulatü, Menke, Syn. molL eä. I. 1828.
Gehäuse: klein, mit sehr gedrücktem Gewinde, vonweisslicher Farbe und mit starker Lippe belegt.
Durchm. 7,5 mm, Höhe 4,5 mm.
Fundort. Norddeutschland.
Bemerkung. Die Gehäuse sind keine Albinos, son-dern haben eine feste weisslichhornfarbige Schale.