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bezeichnet; Naht ziemlich tief; Mündung rundlich, durchden letzten Umgang etwas halbmondförmig ausgeschnitten;Mundsaum scharf, sehr wenig erweitert, kurz vor den Mund-rande mit einer schwachen weisslichen Lippe belegt, die ander Aussenseite des Gehäuses nicht angedeutet ist. Nabelweit und tief.
Durchm. 9,5 mm, Höhe 4.8 mm.
Farbenabänderungen. Wie das Thier, wechseltauch die Farbe des Gehäuses, nie jedoch in so hohemGrade, wie bei diesem. Ganz schwarze Thiere haben nurleicht rötklich gefärbte Gehäuse; die hellhornfarbigen mithellen Thieren sind stets am zahlreichsten, und manche Ge-häuse behalten diese Farbe noch, wenn auch die Thiereschon dunkler gefärbt werden.
Wohnort. An feuchten grasigen und schattigenOrten, unter todem Laube; in den Flussauen, an Ufern.
Verbreitung. In Deutschland von mir bei Mödis-hofen, und Dinkelscherben (Stationen der Bahnlinie Ulm-Augsburg) gefunden; ferner in Auen am Ufer der Donau bei Donauwörth und Dillingen. — Ausserdem bisher nuraus der Schweiz constatirt.
Bemerkung. Fr. coelata hat gegenüber allen Artenihrer Gruppe eine weit hinfälligere, kürzere Behaarung, diesich gewöhnlich nur an ganz jungen Exemplaren zeigt; ältereGehäuse sind völlig haarlos und glatt. Ausserdem unter-scheidet sie sich von Fr. hispida, der sie sehr nahe steht,durch die mehr gedrückten Umgänge, das weniger erhobeneGewinde und den weiteren Nabel. Am meisten nähert siesich der var. concinna Jeffr., die aber stets dickschaligerist und ihre Behaarung auch im Alter behält, einen weni-ger deutlichen Kiel besitzt, der noch hei Fr. coelata durchden weisslichen Kielstreifen angedeutet ist. — Fr. coelatavermittelt durch ihre flache Form den Uebergang von Fr.hispida zur folgenden Art.
9. Frutfe'icola ruf es eens, Penncmt,
Helix ritfescens, Pennant, Brit. zool. 1777 p. 131. t. 84 fig. 127. — Chemnitz , ed.II. Nr. 87 t. 16. fig. 13—16.
— — Clessin, Jahrb. 1874 p. 178. t. 8 fig - . 1. — Eobelfc, Nassau p. 103.
t. 1 fig. 31.