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Pr. strigella entbehrt nämlich des Pfeilsackes und des Pfeiles,dagegen befinden sich neben 4 darmartigen Anhangdrüsennoch unterhalb ihrer Einmündung jederseits ein längererschlauchförmiger, am oberen Ende verdickter Blindsack. •—■Fr. frutieum besitzt dagegen den Pfeilsaek mit einem dicken,nur 2—2 1 / 2 mm langen Pfeil, aber kein Flagellum; dieAnhangdrüsen sind kurze, eng aneinander gedrängte drei-zackige Lappen, wie sie ähnlich keine unserer einheimischenFruticicolen besitzt. Es möchte daher geeigneter sein, beideArten zu trennen. Ich will jedoch vorläufig nicht dazuschreiten, bis die Untersuchung einer Reihe nahestehender,ausserdeutscher Arten, mehr Aufklärung über die anatomischenVerhältnisse der genannten Species gewährt. Die deutschenArten haben eine weite Verbreitung in Europa .
12. Fruticicola strigella, Draparnaud.
Helix strigella, Drap. hist. p. 84. t. 7 fig. 2; — tabl. p. 84. — C. Pfeiffer, Na-turg. I. p. 32 t. 2 fig. 6.
Helix strigella, Chemnitz , ed. 2. Nr. 84. t. 16 fig. 5—6. — Rossm. Icon. fig. 9.
— — Slavik, Böhmen p. 98 t. 1 fig. 27. 28.
— sylvestris, v. Alten, Syst. Abh. p. 69 t. 7 fig. 13.
— Altenana, Gärtner, Wetterau. p. 27.
Anatomie: Lehmann, Stettin p. 104, t. 12 fig. 36.
Thiere: lang, schlank, bräunlich-grau oder gelbbraun,Seiten und Sohle gelblich; Augenträger lang und schlank,kegelförmig, graubraun; von denselben aus läuft je einbräunlicher Streifen über die treffende Seite des Rückens;Mantel gelblich-braun gefleckt.
Gehäuse: gedrückt-kugelig, festsehalig, fein gestreift,
Fig. 93.
F. strigella.
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