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Durchm. 12 mm, Höhe 6,5 mm.
Farbenabänderungen. Die Gehäusefarbe wechseltzwischen fahlgelb, röthlich (rubra m.) und bräunlich (brunneaHeld). Die röthliche Färbung rührt vom eisenhaltigen Bo-den ihres Fundortes Günzburg a. Donau her; Gehäuse vonbräunlicher Farbe sind nur aus dem Oythal bei Oberstdorf im Allgäu bekannt.
Grössenunterschiede. Ziemlich beträchtlich; aus-gewachsene Exemplare am Umschlag des Mundsaumes kennt-lich . verändern ihren Durchmesser von 10,5—14 mm.H, vxllosula Kobelt stellt die kleinsten Gehäuse dar, derenengerer Nabel nur Folge ihrer geringen Grösse ist.
Wohnort. Unter todem Laube, im Grase, an Fel-sen, in feuchten Wäldern und Schluchten.
Verbreitung. Fr. villosa hat ihre Heimath in denAlpen, sie wird aber durch die Gebirgsflüsse in die Vor-länder hinausgeführt, und hat sich an den Ufern derselbenangesiedelt. Diese Flüsse sind: der Lech, bis zur Mündung,die Iller, die Isar bis Landshut, der Inn, die Donau bisDonauwörth; der Rhein bis Mommbach, mit Zwischenstati-onen bei Speyer und Schwetzingen . — Auch im Würtem-bergischen Oberschwaben , das nicht mehr durch Flüsse mitden Alpen in Verbindung steht, findet sich Fr. villosa aneinigen Orten.
Bemerkung: Fr. villosa vermittelt den Uebergangzur Gruppe Gampylaea, und ich halte die Frage noch nichtfür entschieden, ob sie nicht besser zu dieser Gruppe zustellen ist. — Fr. Petruskyana Paar, steht der vorstehen-den Art sehr nahe; sie hat dieselbe zottige Behaarung unddas flache Gewinde, nur ist sie kleiner und enger genabelt.
III. Gruppe: Eulota, Hartmann.
Gehäuse: mit ziemlich erhobenem Gewinde, rundlichenUmgängen, ohne Behaarung; Mündung rundlieh, Mundsaumscharf, erweitert, keine hervortretende, sch wellenartigeLippe; Nabel tief und ziemlich weit.
Bemerkung: Die Geschlechtsapparate der beidenArten dieser Gruppe sind nicht nur unter sich, sondern auchgegenüber den übrigen Frutieieolen verschieden gestaltet.