Buch 
Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
Entstehung
Seite
165
JPEG-Download
 

165

Helix terrestris, Gmelin, syst, natur. 1788. p. 36. 37.

Anatomie: Lehmann, Stettin p. 108. t. 12 fig. 38. A. Schmidt.

Stylom. p. 24. t. 5 fig. 24.

Thier: gross und stark, vorne wenig verschmälert undabgerundet, hinten gerundet, am Schwanzende etwas gekielt;Farbe braunroth, fleischfarben, gelblich oder weiss, von demAugenträgern aus laufen über den Rücken 2 dunklereStreifen; Augenträger pfriemenförmig, schlank; Mantel mitgrossen braunschwarzen Flecken besetzt.

Gehäuse: kugelig, durchsichtig, gelblichweiss, fest-schalig, sehr fein gestreift, wenig glänzend, Umgänge 56,gewölbt, rundlich, langsam zunehmend; Gewinde etwas kegel-

Fig. 94.

Fr. fruticum.

förmig erhoben; Naht tief; Mündung ziemlich weit; rundlich-mondförmig; Mundsaum scharf, etwas erweitert, innen miteiner schwachen, weisslichen, glänzenden Lippe belegt;Spindelrand verlängert, umgeschlagen; Nabel offen und tief;aber ziemlich eng.

Durchm. 19 mm, Höhe 15 mm.

Farbenvarieten. Diese sind sehr mannigfaltig undwechseln zwischen weiss, gelblich, grau und braunroth;die Gehäuse sind aschfarben (cinerea, Moq. Tand. hist,moll. II. 196) oder röthlich (rufula, Moq. Tand.) oderroth (rubella, Moq. Tand.) oder rothbraun (fuseosa, Moq.Tand); selbst rein weisse Gehäuse sind nicht selten. Damitist aber die Farbenscala noch lange nicht erschöpft. Diegrossen, schwarzen Flecken des Mantels scheinen durch das