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Helix terrestris, Gmelin, syst, natur. 1788. p. 36. 37.
Anatomie: Lehmann, Stettin p. 108. t. 12 fig. 38. — A. Schmidt.
Stylom. p. 24. t. 5 fig. 24.
Thier: gross und stark, vorne wenig verschmälert undabgerundet, hinten gerundet, am Schwanzende etwas gekielt;Farbe braunroth, fleischfarben, gelblich oder weiss, von demAugenträgern aus laufen über den Rücken 2 dunklereStreifen; Augenträger pfriemenförmig, schlank; Mantel mitgrossen braunschwarzen Flecken besetzt.
Gehäuse: kugelig, durchsichtig, gelblichweiss, fest-schalig, sehr fein gestreift, wenig glänzend, Umgänge 5—6,gewölbt, rundlich, langsam zunehmend; Gewinde etwas kegel-
Fig. 94.
Fr. fruticum.
förmig erhoben; Naht tief; Mündung ziemlich weit; rundlich-mondförmig; Mundsaum scharf, etwas erweitert, innen miteiner schwachen, weisslichen, glänzenden Lippe belegt;Spindelrand verlängert, umgeschlagen; Nabel offen und tief;aber ziemlich eng.
Durchm. 19 mm, Höhe 15 mm.
Farbenvarieten. Diese sind sehr mannigfaltig undwechseln zwischen weiss, gelblich, grau und braunroth;die Gehäuse sind aschfarben (cinerea, Moq. Tand. hist,moll. II. 196) oder röthlich (rufula, Moq. Tand.) oderroth (rubella, Moq. Tand.) oder rothbraun (fuseosa, Moq.Tand); selbst rein weisse Gehäuse sind nicht selten. Damitist aber die Farbenscala noch lange nicht erschöpft. — Diegrossen, schwarzen Flecken des Mantels scheinen durch das