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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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einer weisslich, durchsichtigen Binde; Gewinde wenig er-hoben, ziemlich spitz; Umgänge 6, oberseits wenig, untenstark gewölbt, langsam und gleichmässig zunehmend, derletzte vor der Mündung etwas herabgesenkt; Naht ziemlichtief; Mündung gedrückt, schief, mondförmig; Mundsaumscharf, erweitert, innen mit einer starken, fleisehrothen Lippebelegt, die nach aussen rothgelb durchscheint. Der Spindel-rand etwas verlängert und zurückgeschlagen; Nabel enge,durchbohrt.

Durchm. 13,5 mm, Höhe 9 mm.

Farbenabänderungen. Die Gehäuse sind mehrweisslieh, gelblich (pallidula M. T.) oder röthlich gefärbt;reine Albinos sind nicht selten.

Grössendifferenzen. Ziemlich unbedeutend; bewe-gen sich nur zwischen 12 und 15 mm.

Formvarietäten. Im Ganzen ist Fr. inearnata sehrformbeständig; nur geringe Differenzen ergeben sich bezüg-lich der Weite des Nabels, der Stärke der Schale, der Formder Mündung. Eine Form aus Kärnthen mit auffallenderstarker Schale und sehr erweitertem Mundsaume circulirtals Helix Welebitana Stentz.

Wohnort. Unter todem Laube, in Wäldern, Büschenund Obstgärten.

Verbreitung. Im ganzen Gebiete; gehört zu dengemeineren Arten, die auch in den Gebirgen ziemlich hochaufsteigt.

Bemerkung. Auffallender Weise fehlt Fr. inearnatain England, während sie in Schweden , Norwegen , Dänemark und Nordrussland und anderseits im Süden und OstenEuropas weit verbreitet ist. Die vorstehende Schneckehat einen sehr beschränkten Formenkreis; es schliessen sichan sie nur wenige Arten des Südostens von Europa , welchesich durch mehr erhobenes Gewinde und verdeckten Nabelauszeichnen.

17. Fruticicola carpatica, Frimldsky.

Helix carpatica, Friv., ined. Reinhardt, Moll.-Fauna der Sudeten.

vicina, Rossm,, Icon. £ g. 689. Chemnitz , ed. 2 Nr. 223 t. 65 £g. 3. 4.

Slavik, Böhmen , p. 97 t. 1 fig. 2526.

tecta, Ziegler, in A. Schmidt, Mal. Blätter I. 1854 p. 14. Scholtz, Moll.

Schlesien, Suppl. p. 5.