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Thier: nicht beschrieben.
Gehäuse: kugelig, ziemlich dünnschalig, durchschei-nend, gelblich-hornfarben, mit einem hellen, durchsichtigenBande, feingestreift, dicht mit länglichen, regelmässig geord-neten Höckereben bedeckt, deren jedes an frischen Exem-plaren ein Schüppchen trägt; Gewinde ziemlich erhoben,
Fig. 98.
F. carpatica.
kegelförmig zugespitzt; Umgänge 6, allmälig zunehmend,rundlich, durch eine ziemlich tiefe Naht getrennt; Mündungweit, schief, breit-mondförmig, durch den vorletzten Umgangstark ausgeschnitten, Mundsaum erweitert, scharf, innen miteiner starken Lippe belegt, welche nach aussen als rothgelberStreifen durehseheint; Nabel stichförmig, vollständig vondem übergeschlagenen Spindelrand verdeckt.
Durchm. 13 mm, Höhe 11 mm.
Wohnort. Unter todem Laube, an feuchten Orten,namentlich gerne in der Nähe des Wassers; in Wäldern undGebüschen.
Verbreitung. Nur in Schlesien in den Vorbergendes Mährischen Gesenkes, im Eulengebirge , am Zobten, imWaldenburger Gebirge, ferner in Böhmen bei Brandeis ander Adler.
Bemerkung. Fr. carpatica unterscheidet sich vonFr. incarnata durch höheres Gewinde, langsamer zunehmendeUmgänge und den verdeckten Nabel; auch die Mündung istmehr rundlich und die Lippe des Mundsaumes ist schwächer.