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Seitenbinden undeutlich; in fleckige Sehattirungen auf-gelöst.
Wohnort. An Felsen, in deren Kitzen und Spaltensie sich versteckt halten.
Verbreitung. Nur in den bayr. Alpen längs derganzen Südgrenze des Landes; die typische Art bei Stög imoberen Lechthal, bei Reichenhall ; die Varietät im oberenLoisachthal von Partenkirchen bis zum Plansee. — Siefindet sich kaum tiefer als 2000' abs. Meereshöhe.
Bemerkung. C. Preslii gehört zum engeren Formen-kreise der Camp, cingulata Studer unterscheidet sich abervon ihr durch ihre flache Oberseite, ihre weissere Färbung,ihre engeren, langsamer zunehmenden Umgänge, und diemehr gedrückte, eiförmige Gestalt ihrer Mündung. — Camp,cingulata überschreitet die Alpen nicht und findet sich nuram Südabhange derselben, während der Verbreitungsbezirkder C. Presslii an den Nordabhang derselben fällt; sie er-reicht in Bayern ihre Westgrenze.
4. Campylaea cingulata Studer.
Helix cingulata, Studer, Kurz. Verzeich. p. 87.
— — Rossmaessler, Icon. fig. 683.
— _ Gredler, Tirol’s Land- u. Süssw.-Concli. p. 30.
Anatomie: A. Schmidt Stylom. p. 36 t. 8 fig. 62. (Geschlechtsapp.)
Fig. 103.
Gehäuse: mittelweit unddurchgehend genabelt, nieder-gedrückt, fein und zierlich ge-streift, matt glänzend, graulieh-fleisch-farben mit oder ohnebräunliche, querlaufende Nabel-flecke und mit einem durchsichti-gen , kastanienbraunen, beider-seits weiss begrenzten Bandeüber die Peripherie. Gewindemeist beträchtlich erhoben, ge-rundet. Umgänge ö 1 ^, weniggewölbt, der letzte nach untenetwas bauchiger, gegen die
C. cingulata.