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breiteren durchscheinend werden, ein Fall der bei der nach-folgenden Species nicht eintritt. — Die Bändervarietätenmit Namen zu belegen, halte ich nicht für gerechtfertigt;obwohl sie zur Charakteristik der Art von Wichtigkeit sind.
Grössenunterschiede: ziemlich bedeutend; der Ge-häusedurchmesser bewegt sich zwischen 12 — 20 mm.
Formvarietäten: Die Höhe des Gewindes differirtmitunter nach den einzelnen Fundorten; diese Differenzensind aber nicht nur sehr unbedeutend, sondern auch sichso allmählig an der Normalform anschliessend, dass es nichtgerechtfertigt erscheint, auf selbe Varietäten zu gründen.
Wohnort: An trockenen kurzgrasigen Abhängen, aufHaiden, trockenen Wiesen.
Verbreitung. Xeroph. ericetorum ist über den gröss-ten Theil Deutschlands verbreitet; sie fehlt nur im südlichenBaiern zwischen Lech und Salzach, sowie in den Urgebirgs-formationen, (bair. Wald und Böhmerwald etc.) da sie einerkalkreichen Unterlage bedarf. Im schwäbischen und frän-kischen Jura (Ulm-Bamberg und Begensburg) ferner imgrösseren Theile des würtemberg’schen Oberschwabens undder bair. Provinz Schwaben lebt sie mit Xeroph. candicansZ. zusammen, ohne sich aber mit ihr zu mischen. Die Ost-grenze der H. ericetorum läuft durch den südlichen TheilDeutschlands , dem Lech entlang, dann dem Süd- und Ost-rande des bayr. Jura folgend, bis zum Fichtelgebirge undvon hier auf den Kamm des sächsischen Erzgebirges über-springend. Innerhalb ihres Verbreitungsgebietes ist sie imWesten und Süden Deutschlands häufiger als in der nord-deutschen Ebene, obwohl sie sich noch in Ostpreussen findet. In Böhmen hat sie einen isolirten Fundort auf demBerge Bohosec bei Leitmeritz. — Der Fundort Tutzing beiStarnberg ist wohl durch Verschleppung mit Kies zur Bahnbe-schotterung entstanden.
Bemerkung. Die vorstehende Art wird noch immersehr häufig mit der ihr allerdings sehr nahe stehenden can-dicans Z. verwechselt, wesshalb die Angaben der Autorenbezüglich ihres Vorkommens sehr mit Vorsicht aufzunehmensind. X. ericetorum unterscheidet sich von X. candicansdurch den viel weiteren Nabel, die rundlicheren Umgänge,die oberseits mehr gewölbt sind, durch die mehr gelbliche