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geschnitten; Mundsaum scharf, nicht erweitert, Bändereinander sehr genähert; mit einer undeutlich begrenzten,weissen Lippe belegt; Nabel sehr weit perspectivisch, dasganze Gewinde zeigend, aber gegen die Mündung zu sichweniger öffnend, als bei X. ericetorum.
Durchm. 16 mm; Höhe 7 mm.
Farbenabänderungen: Diese sind bezüglich derGrundfarbe kaum nennenswerth. H. obvia Z. hat immerein kreideweisses Gehäuse, das nur sehr selten eine schwachgelbliche Färbung nimmt und in dieser Hinsicht stets leichtvon X. ericet. unterschieden werden kann. Desto mannig-faltiger sind dagegen ihre Bändervariationen, die in ihremGesammtverhalten gegenüber X. ericet. gleichfalls typischeDifferenzen ergeben. Diese Differenzen beziehen sich fürXer. candicans.
1) auf das häufigere Auflösen des Bandes 3 und 4 inschmale Streifen.
2) auf das Verbreitern des Bandes 2 und
3) auf das häufige Auflösen der Bänder in Flecken.
Die Bänder sind bei der vorstehenden Art immer tief
dunkelbraun, oft sogar schwarz, was bei Xer. eric. nie derFall ist. — Das Band 1. fehlt bei beiden Arten; es tritterst bei Xero. pisana und variabilis auf, liegt aber beidieser Species hart an der Naht und wird von dieser theil-weise verdeckt. — Die Bändervariationen sind bei vorstehen-der Art weit zahlreicher als bei den Species der GruppeTachea, weil für die beiden Arten der Gruppe Xerophila imAuflösen der Bänder in schmale Streifen ein neues Element hin-zutritt, das jener fehlt. Es würde zu weit führen, weiter auf dieBändervariationen einzugehen, nur einige hervorragende undvon den Autoren benannte Abänderungen möchte ich aufführen.Bein milchweisse Gehäuse, ohne jedes Band, hat Parreyss.Hel. nivea genannt; durch starke Verbreiterung und Zu-i sammenfliessen der Bänder mehr schwarzbraune als weisse
, Gehäuse nannte Held: Helix usta. Weitere reine Bänder-
8 Varietäten stecken unter den vielen von Parreyss benannten
1 Helices aus den östlichen Gegenden Europas .
% Grössenunterschiede: Sind bei der vorstehenden
Art ziemlich beträchtlich und bewegen sich innerhalb der-