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gestreift, fast gerippt, gelblichweiss, gebändert; Bänderzahl5, das unterste sehr dem Nabel genähert; Gewinde ziemlicherhoben; Umgänge 5, rundlich, langsam und gleiehmässigzunehmend, der letzte vor der Mündung sehr herabsteigend;Naht tief; Mündung setir schief, breit - mondförmig, fastetwas winkelig; Mundsaum leberbraun, scharf, erweitert,wenig umgeschlagen; innen mit einer weisslichen Wulstbelegt, welche gegen den Nabel zu an der Unterseite derMündung stark hervortritt. Gaumen leicht lederbraun.
Durchm. 22 mm, Höhe 18 mm.
Farbenabänderungen. Die Grundfarbe des Ge-häuses bewegt sich innerhalb sehr enger Grenzen und istnur um ein mehr oder minder ausgeprägtes Gelb differirend,das sich sehr selten zu weiss hinneigt. Die Farbe ist stetsdunkler und schmutziger als von T. sylvatica.
Bändervariationen. Diese sind gleichfalls weni-ger zahlreich als jene v. T. hortensis und nemoralis; auchergibt sich gegenüber diesen Arten insoferne ein erheblicherUnterschied, als das Band 4 und 5 durch grössere Zwischen-räume getrennt sind, und als sich das Band 5 sehr engeum den Nabel legt. Bezüglich des Ausbleibens und Zusam-menfliessens der Bänder verhält sich T. austriaca ähnlichwie die beiden genannten Arten. Die Bänder sind aber fürT. austriaca weit beständiger und bänderlose Exemplaresind im ganzen selten. Das Auflösen in Flecken wurdenicht beobachtet.
Grössenunterschiede. Der Durchmesser differirtzwischen 16—25 mm, die Höhe zwischen 15—19 mm.
Formvarietäten. T. austriaca ergibt nur sehr ge-ringe Differenzen, die sich auf wechselnde Gewindehöhe be-ziehen. Im Allgemeinen ist das Gewinde höher als bei denübrigen 3 Arten der Gruppe.
Wohnort. Auf trockenen Rasen, in trockenem Busch-werke, an Mauern.
Verbreitung. Die Westgrenze der Art berührt dieOstgrenze des Deutschen Reiches, die sie nur an wenigenPunkten überschreitet, so bei Passau , in Sachsen entlangdem Elbthale, von Böhmen her eingescbwemmt, wo sie häufigvorkommt; vereinzelt findet sie sich ferner bei Ratibor inSchlesien und bei Danzig in Ostpreussen .