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Thier: blassgrau, durchscheinend; Augenträger lang,Fühler sehr kurz.
Gehäuse: mit schwachem Nabelritz, links gewunden,länglich-eiförmig, fein gestreift, wenig glänzend, von bräun-licher Hornfarbe, Gewinde mit kurzer, stumpfer Spitze,cylindrisch; Umgänge 6 —7, kaum etwasgewölbt, sehr langsam zunehmend, der letzte Fig. 127.fast nur V 3 der ganzen Gehäuselänge ein-nehmend. Naht wenig vertieft; Mündung --halbeiförmig, 4 buchtig; Mundsaum schwacherweitert, gelippt, mit 4 kreuzweise sichgegenüberstehenden Zähnen, von denen jeeinet auf der Gaumen- und der Mündungs- Ch ' ^ uadndells .wand, die beiden anderen auf der Spindel angebracht sind.Der Obere dieser beiden ist eigentlich nur die zahnartig er-hobene Spindel selbst.
Länge 7 mm, Durchm. 7,3 mm.
Wohnort: magere, trockene Grasplätze, an Abhängengelegen.
Verbreitung: Nur auf dem Kaiserstuhlgebirge inBaden (Gysser), ferner im Rheinröhricht bei Bonn , (Gold-fuss, nur leere Gehäuse) bei Neuwied (Hartmann), undbei Kreuznach (Weinkauff).
Bemerkung. Der eigentliche, zusammenhängendeVerbreitungsbezirk der Art erreicht die deutschen Grenzennicht; die wenigen deutschen Fundorte bilden ungewöhnlichweit nach Norden vorgeschobene Vorposten, die ziemlichausser Zusammenhang mit dem Verbreitungsgebiete südlichder Alpen stehen. Ihr Verbreitungsbezirk hält gleicheRichtung mit der vorhergehenden Art ein, nur mit demUnterschiede, dass sie die Alpen in der Regel nicht über-schreitet, mit Ausnahme der schweizer und der oben erwähn-ten deutschen Fundorte. Von Süden her dringt sie weitin die Alpenthäler ein. — Ch. quadridens hat gegenüberder Ch. tridens eine kürzere, stumpfere Spitze und ist mehrcylindrisch. Ihre Grösse wechselt zwischen 5,5 und 11 mm;in Deutschland finden sich nur kleinere Exemplare.