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Bezüglich der Grösse habe ich einige Varietäten auszu-seheiden, weil sie neben diesem Merkmale noch einige an-dere Verhältnisse geändert haben:
1 V((T. pratensis Clessin , (Fauna Augsburg p. 101 ).
Gehäuse: grösser und breiter, dünnschaliger, von mehrdunkelbrauner Farbe, mit schwachem oder fehlendem Zähn-chen auf der Mündungswand.
Länge 3,5 mm, Durchm. 1,9 mm.
Auf feuchten torfhaltigen Wiesen (Südbayern.)
2. Var. elongata, m.
Gehäuse: länger, von mehr cylindrischer Form, aus8 Umgängen bestehend.
Länge 3,8 mm, Durchm. 1,7 mm.
Auf feuchten, kalkhaltigen Wiesen.
Wohnort. Die Art lebt gewöhnlich auf ziemlichtrockenem, kurzgrasigen Haideboden, auf trockenen Wiesen,an lebenden Hecken, in Baumgärten.
Verbreitung. P. muscorum ist über das ganze Gebietverbreitet und wo sie vorkommt, meist in grosser Indivi-duenzahl vorhanden. Sie hält sieh ebenso gut an die Ebeneals an’s Gebirge, steigt aber nicht weit in die Höhe. —Sie ist nicht an kalkhaltigen Boden gebunden.
Bemerkung: Pnpa muscorum ist über ganz Europa verbreitet; sie geht jedoch nördlich nur bis zum 60° n. Br.und gehört daher nicht zu jenen 24 Arten, die Middendorfzu der eigentlichen polaren Fauna zählt, welche den Polar-kreis nahezu erreichen. — Pupa madida Gredler ist eine aufdie Hochalpen Tirols beschränkte Art. —
8. Pupilla Sterri v. Voith.
J*upa Sterri v. Voith in Fürnrohr, Topogr. v. Kegensburg. 1838. p. 469.
— aridula, Held, in Küster,-Chemnitz ed. 2. Gen. Pupa p. 14. t. 2 fig. 8—10.
— — Küster Mollusk. Bamberg . Nachtrag.
Thier: ziemlich klein, weissgraulich, mit dunkleremRücken uud Augenträgern, fein gekörnelt.