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Fig. 141.
P. Sterri.
Gehäuse: klein, geritzt, eirundlich, fast walzenförmig,mit sehr stumpfer Spitze, sehr fein, schief gestreift, seiden-glänzend , dünnschalig; durchscheinend,von brannrother Farbe; Umgänge 6 — 7,ziemlich gewölbt, langsam zunehmend,der letzte wenig breiter als der vor-letzte; Naht tief eingeschnürt; Nackengewölbt, dem Mundsaume parallel, dermit einer hohen Wust umzogen ist,dem eine leichte Einschnürung folgt;Wulst innen mit einer leichten Lippebelegt, die nach aussen weissgelb dnrch-scheint; Mündung rundlich, gelblich-fleischfarben, in derHegel 3zähnig; 1 Zahn auf der Mündungswand 1 am Gau-men, 1 auf der Spindelsäule; Mundsaum scharf.
Länge 2,8 mm, Durchm. 1,5 mm.
Formvarietäten. Die Art ist bezüglich ihrer Mün-dungscharaktere sehr veränderlich. Die Lippe ist in derHegel weit schwächer als bei P. museorum und ebenso wiebei dieser ist die Bezahnung sehr wechselnd. Der auf derMündungswand stehende Zahn ist der Beständigste; kannaber doch auch fehlen. Die beiden anderen Zähne fehleneinzeln neben diesem oder beide.
Wohnort: An Kalkfelsen im Moose oder Mulm.
Verbreitung: Findet sich nur im süddeutschen Jura-zuge. (Eichstätt, Abbach, Regensburg, Bamberg ).
Bemerkung. Die Klarlegung dieser Art ist sehrmühsam gewesen, da sie mit einer am südlichen Abhangeder Alpen lebenden, und auch schon in der Schweiz beobach-teten Art, collidirt, die ihr in sehr vielen Beziehungen gleicht.Noch schwieriger stellt sich die Sache dadurch, dass beideArten, Pupa triplicata, Studer und die vorliegende, bezüg-lich der Bezahnung sehr wenig eonstant sind. Pnpa tripli-cata muss aber trotzdem als gute Species neben P. Sterribetrachtet werden, weil sie keine so starke Rippung besitzt,weniger gewölbte Umgänge hat und also der P. museorumin beiden Merkmalen näher steht, als die vorliegende. —P. aridula, Held und Sterri v. Voith habe ich in Originalender treffenden Autoren.