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9. Pupilla triplicata, Studer.
Pupa triplicata, Studer, Kurzes Verz. p. 89.
— — Kossm. Icon. f. 324. — Gredler, Tirols Land*Conch. p. in.
Pupilla — Beck, 1837. Index p. 84.
Torquatella — Held, 1837. Isis p. 919.
Thier: bläulichgrau mit schwärzlichen Fühlern undzwei von ihnen über den gleichfalls dunklen Nacken aus-laufenden, schwärzlichen Streifen. (Gredler).
Gehäuse: klein, eirundlich, fast walzenförmig, mitsehr stumpfen Wirbel, sehr zart gestreift,
Fig. 142. seidenglänzend, dünnschalig, durchschei-nend, braungelb, am Wirbel heller. Um-gänge 6—7, etwas gewölbt, an der Nahteingeschnürt, niedrig, sehr allmählig zu-nehmend; Nacken gewölbt, mit einemziemlich hohen Wulst umzogen; zwischendiesem und dem Mundsaume etwas ein-
p. triplicata. geschnürt. •— Nabel sehr klein, rundlich;
Mündung rundlich, gelblich - fleischfarben,in der Begel dreizähnig; 1 Zahn auf der Mündungswand,1 auf der Spindelsäule und 1 am Gaumen, welcher äusser-lich am Nacken durchscheint. Mundsaum etwas nach aussenumgeschlagen, scharf, die Bänder einander genähert.
Länge 2,5 mm, Durchm. 1—1,2 mm.
Form varietäten: Nur bezüglich der Zahl der Zähnewechselnd, von denen alle oder einzelne Zähne ausbleiben.
Wohnort: an Felsen.
Verbreitung. Angeblich bei Zabern und Strassburg (teste Hagenmüller).
Bemerkung. Die Art unterscheidet sich durch con-stant geringere Dimensionen von P. museorum, sow’ie durchdie stärkere Bezahnung. Sie findet sich vorzugsweise inder Schweiz, in Südtirol und Südfrankreich ; ihr Verbrei-tungsbezirk erstreckt sich jedoch bis zum Kaukasus. —Ferd. Meyer bezweifelt das Vorkommen der Art im Eisass.