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Wohnort. Kurzgrasige, feuchte Wiesen.Verbreitung. Im ganzen Gebiete, die häufigste derGruppe; in den Alpen bis fast 2000 M. Höhe.
Bemerkung. Pupa pygmaea ist über ganz Europa verbreitet und geht sehr hoch nach Horden (bis Dorpat ,Bergen, Heisingsland).
18. Vertigo leontina , Gredler.
Pupa leontina, Gredler, Tirol. Lana-Coneli. p. 127 t. 2 ßg. 4.
Thier: nicht beobachtet.
Gehäuse: klein, kegelig-eiförmig, mit stumpf zuge-spitztem Gewinde, sehr fein und zierlich gestreift, starkglänzend, fast durchsichtig, blass horngelb. Umgänge 4 1 [2,gewölbt, langsam und gleichmässig zunehmend, Naht tief,Nabel punktförmig; Mündung halb-eiförmig, schief ausgeschnitten, Fig. 152.
2 zähnig, ein höherer zungenförmi-ger Zahn auf der Mündungswand,
1 kurzer, stumpfkegeliger amoberen Theil der Spindelsäule ange-bracht ; Mundsaum schmal, umge-schlagen , innen durch eine weisseLippe verdickt, die nach aussenweisslich durchscheint; Gaumen- v. leontina.
wand in der Mitte etwas bogig ein-gedrückt, Mundränder durch eine dünne Schwiele ver-bunden.
Länge 1,7 mm, Durchm. 1,1 mm.
Verbreitung. Die vorstehende Art ist auf dieAlpen beschränkt und gehört bis jetzt zu den grössten Sel-tenheiten. Ich habe nur 1 Exemplar unter vielen 100 klei-nen Pupeen des Isarauswurfes gefunden. Der Autor der-selben fand gleichfalls nur 1 Exemplar am Fusse der Tri-staeherwand in Tirol.
Bemerkung. Ausser durch ihre spärliche Bezähnungist die Art auch durch ihre Gehäuseform von P. pygmaeaverschieden. P. leontina ist kegelförmiger, das Gewinde istim Verhältnisse zum letzten Umgänge kürzer und schmäler