266
die sich im Norden Schwedens (Quiekjook, Pitea, Herjedalen)und in Grönland findet. Diesem Verhalten entsprechend istsie nur auf den höchsten Gebirgen Mitteleuropas zu erwar-ten. Wenn Gredler’s Pupa tirolensis (Fauna Tirols, Nach-trag) mit ihr identisch ist, würde sie sich auch auf denAlpen Tirols (Rodlerberg, gegenüber den Peitler Kofel) undzwar nur an der oberen Holzgrenze finden. — P. arcticaunterscheidet sich durch ihre Grösse, durch die geringereZahl der Mündungszähne von P. alpestris.
21. Vertigo Heidi, Clessin.
Pupa Heidi Nachr.-Blatt malak. Gesellsch. 1877 p. 49.
— Hausiert, Sterki Nach.-Blatt malak. Gesellsch. 1883 p. 72.
Thier nicht beobachtet.
Gehäuse: geritzt, thurmförmig, unregelmässig undsehr fein gestreift, von rothbrauner Farbe, glänzend; Um-gänge 6, langsam zunehmend, ziemlich gewölbt; die erstendrei bilden die stumpfe Gehäusespitze, die letzten drei sindfast von gleicher Höhe und bilden den übrigen cylindrischenTheil des Gehäuses; der letzte ist vor der Mündung wederwulstig aufgetriehen, noch eingeschnürt; Mündung etwa 1 UFig. 156.
V. Heidi.
der Gehäuselänge einnehmend, bogig gewölbt; an der Aus-senseite etwas eingedrückt, wobei der Eindruck sich alsrinnenförmige Vertiefung eine kurze Strecke über den letztenUmgang hinzieht, gezähnt; Zähne röthlich, sehr schwachund tief im Schlunde stehend; 1 Zahn auf der Mitte derMündungswand, 1 Zahn auf der Spindel, 2 sehr schwach