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etwas verschmälert; Mündung ziemlichweit, nach oben etwas zugespitzt; Mund-saum erweitert, Spindelrand breit, festaufgedrückt.
Länge 25 mm, Breite 22 mm.
Länge der Mündung 22 mm, Breite17 mm.
Wohnort. In Altwassern der Flüsse.
Bemerkung. Das Ausscheiden desFormenkreises der G. ampla, das ich schonbei G. auricularia als begründet darge-stellt habe, wird gewiss dazu betragen,beide Arten genauer zu untersuchen, undich zweifle nicht, dass sich mein Vorgehenals vollkommen gerechtfertigt ergeben wird. — Die Aus-führungen Hazay’s haben mich bisher nicht überzeugenkönnen, dass G. ampla nur Varietät von G. auricularia ist,da ich an einigen Orten beide Arten in selbem Flussab-schnitte gefunden habe und selbst bei den kleinsten Ge-häusen nie in Zweifel war, welcher Art ich sie zutheilensollte.
Fig. 230.
Gr. obtusa.
4. Gulnaria tumida, Held.
Limnaea tumida, Held, Programm. 1846/47 p. 12 Nr. 3 und Isis. 1836 p. 278.
— — Küster, in Chemnitz ed. 2. Monogr. Limn. p. 13 t. 2 fig. 3—11(non 1 u. 2).
— — Kobelt, Malak. Blätter XVII. t. 2 fig. 7 a u. c (non 6).
Thier: derb, weisslich, überall, selbst an der Sohle, mitsilbergrauen Punkten dicht besät; Mantel schwarz gefleckt;Fühler etwas kürzer, und an der Basis breiter im Verhält-niss zur Länge, als bei jenem von L. auricularia.
Gehäuse: von mittlerer Grösse, festscbalig, von gelb-röthlicber Farbe, stark gestreift; Gewinde kurz, aber zuge-spitzt; Umgänge 5, ziemlich langsam zunehmend, durch einetiefe Naht getrennt, gewölbt; Mündung länglich-eiförmig,nach oben ziemlich spitz; Mundsaum scharf, wenig erweitert,mit einer ziemlich starken, leicht röthlich gefärbten Lippen-wulst belegt; Spindel nach unten sehr verlängert, beim Vor-tritte mit der Mündungswand einen stumpfen Winkel bil-