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3. Vü f . flüvidtt , Clessin, Beiträge zur Molluskenfauna der bayrischenSeeen p. 63.
Gehäuse: von mittlerer Grösse, Oberfläche gerunzelt,von gelbbräunlicher Farbe, sehr starkschalig; Gewinde ver-kürzt , aus 7 langsam zunehmenden, wenig gewölbten Um-gängen bestehend; Mündung eiförmig, schwach gelippt,gegen die Spindel rothbraun gefärbt; Spindel-falte wenig markirt; Spindel wenig nach links pig, 252.ausgebogen.
Länge 15,5 nun, Breite 7,5 mm.
Länge der Mündung 7,5 mm, Breite 3,5
mm.
Wohnort. An den Ufern des Ammer-Boden- und Königssees.
Bemerkung. Die vorstehende Varietätist durch ihre Farbe und Dickschaligkeit ausge-zeichnet ; ich habe sie hauptsächlich deshalb auf-genommen, weil sie mit der pleistocänen Form der L. pa-lustris (aus dem Thalöss der Donau ) identisch ist. L. pa-lustris var. peregriformis, Müller, Schalthiere des Bodenseesp. 6 t. 1 fig. 4 gehört hieber.
L. flavida.
4. V(IV, J'uSCCl , c. Pfeiffer, Naturg. p. 92 t. 4 fig. 25.
Lim. fusca, der Autoren.
Gehäuse: von mittlerer Grösse, durchscheinend, dünn-schalig, Gewinde kurz, etwa von gleicher Längemit der Mündung; Umgänge 6—7, etwas ge- 253.wölbt, langsam zunehmend, innen meist dunkel-violett gefärbt. a
Länge 6,5—17 mm, Breite 3 — 8,5 mm. \
Länge der Mündung 3,5—9 mm, Breite AM
1,8—4,5 mm. (Hr/l
Wohnort. Gräben von kleineren Dirnen- vf/, Jsionen. ■
Bemerkung. So wenig es auch möglichist, die vorstehende Form nach allen Seiten hin L ‘ fusca -
fest zu begrenzen, habe ich sie dennoch alsVarietät herausgehoben, weil sie wenigstens als Mittelpunkt